Zuversicht als Führungskraft verstehen, verstärken und verbreiten (Teil 2)

Shownotes

Warum und Wieso Mehr Leistung, Motivation, Elan und Glück – in der Arbeit und im Leben.

Darum geht es in meinem Podcast. Für Führungskräfte und alle, die irgendwie in Verantwortung sind. Thema dieser Folge: Zuversicht als Führungskraft verstehen, verstärken und verbreiten Überall Umbruch, Unmut, Ungewissheit. Krach, Krise, Konflikt. Rekordzahl an Unternehmenspleiten, Konjunkturprognosen im freien Fall, geopolitische Dauerkrise. Und mittendrin die Frage: Woher nimmst du eigentlich noch Zuversicht?

Hallo bei „Positiv Führen"! In dieser Solo-Episode dreht sich alles um ein Thema, das gerade in Keynotes, Teamworkshops und Einzelcoachings immer wieder auftaucht: Zuversicht

  • Was bedeutet sie wirklich – und was nicht?
  • Wie unterscheidet sie sich von Hoffnung und Optimismus?
  • Warum ist sie gerade jetzt so wichtig, für dich selbst, dein Team und deine Organisation?
  • Und: Was sagt die Forschung dazu?

Ich habe dafür auch einen neuen Audiokurs bei LinkedIn Learning aufgenommen – diese Folge gibt einen ersten Einblick, ergänzt um ein paar exklusive Add-Ons. Außerdem kommen Stimmen zu Wort, die zeigen, wie unterschiedlich Menschen Zuversicht erleben und beschreiben: ein Optiker, eine Kinderkrankenschwester, ein Pfarrer und Nachhilfelehrer, eine Schülerin – und ein Schüler.

*„Das Gute sehen – ohne das Schlechte zu übersehen. Das real Mögliche anstreben – ohne sich mit dem Unmöglichen zu verheben." *

Teil 1 dieser Episode – wie immer nachzuhören auf positiv-fuehren.com/spfy – hat das Was und Wozu von Zuversicht beleuchtet. Diese Folge widmet sich dem Wie – pragmatisch, evidenzbasiert und direkt anwendbar: Wie du Zuversicht konkret verstärken und verbreiten kannst – mit Do's und Don'ts für Führungskräfte.

⏱️ Aus dieser Folge:

  • [00:03:08] Zwei Missverständnisse über Zuversicht
  • [00:04:30] Negativity Bias verstehen und gegensteuern
  • [00:07:09] Übung: Postkarte aus dem Übermorgen
  • [00:08:30] Pathway Thinking: Die nächstbeste Handlung identifizieren
  • [00:10:30] Zuversicht im Team stärken: Impro-Übung „Glücklicherweise / Unglücklicherweise"
  • [00:11:30] Circles of Influence – Hebel dort ansetzen, wo sie wirken
  • [00:14:00] Sprache und Kommunikation: Wie Führungskräfte Zuversicht verbreiten oder zerstören
  • [00:16:00] Zuversicht auf Organisationsebene – drei Impulse
  • [00:19:30] Bonustipp: WOOP-Methode von Gabriele Oettingen (Wunsch → Outcome → Obstacle → Plan: Vom Ziel aus denken, Hürden benennen, Rekalibrierungspunkte festlegen)

🎧 Podcast hören Spotify: https://positiv-fuehren.com/spfy Apple Podcasts: https://positiv-fuehren.com/appl Folgen inkl. Transkript: https://positiv-fuehren.com/podcast

Für dich vielleicht spannend 💪 Stärken-Coaching mit dem CLYOScope: https://positiv-fuehren.com/clyos 📈 Mein neuer Audiokurs „Zuversicht" auf LinkedIn Learning: https://www.linkedin.com/learning/zuversicht-als-fuhrungskraft-entwickeln-und-verstarken-31040059 💌 Newsletter: https://positiv-fuehren.com/ (gern auch den SPAM-Ordner checken…) 🌱 Neue Ausbildung zum Positive Psychology Facilitator am Institut für Persönlichkeit: https://www.institut-fuer-persoenlichkeit.de/veranstaltung/zertifizierung-zum-positive-psychology-explorer/?aff=Thiele

🤝 Weitere Links zu dieser Folge 📖 Frühere Folge mit Hoffnungsforscher Prof. Dr. Andreas Krafft: https://open.spotify.com/episode/4h8074X7wzBtir6G0PBPTp?si=Vnsc2POSQ-aTiSFTfbvxZQ 📖 Erwähnte Studie: The Economist – Gehirn und Immunsystem: https://www.economist.com/science-and-technology/2026/01/21/a-new-study-highlights-the-brains-role-in-immune-health

P.S.: Alleine ist man ja nix! Herzlicher Dank 🙏 daher an:

  • Christiane, immer und für (quasi) alles
  • Marion Jacobi und Christoph Tampe für Redaktion und Produktion
  • Alessandro, Florian, Nathalie, Panna und Stella für eure ehrlichen Antworten zur Zuversicht
  • Euch, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer!

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P.P.S.: Du machst, ihr macht, Sie machen das gut!

Transkript anzeigen

00:00:00: Ich würde sagen, es ist v.a.

00:00:02: als Chef ganz wichtig, dass du deinen Mitarbeiter nicht irgendwie sagst, ihr macht das alles falsch und das Sondern da auch positiv zu sein Und aus Mitschüler oder Mitarbeiter sich gegen dich zu unterstützen Und versuchen sich nicht den Tag schlechter zu machen.

00:00:17: Also man muss sich immer seinen Ziel vor Augen halten Denn egal wie schwer's wird Man kann dann immer sich vorstellen was man schaffen will Und auf der Grundlage kann man dabei bleiben was man schaffen will

00:00:28: Zuversicht zu finden, wenn man die Medien

00:00:31: anhört oder liest oder sich darüber unterhält was derzeit in der Welt stattfindet dann fällt es einem wirklich schwer.

00:00:39: Zuversichtlich

00:00:40: zu sein?

00:00:41: Ja ich würde mich auf jeden Fall nicht mehr stressen.

00:00:44: also ich merke so die meisten Dinge passieren einfach ohne dass ich da eigentlich wirklich großen Einfluss drauf habe und einfach so einen zurücklehnen entspannen und mein Bestes geben und dann ist irgendwie so diese Zuversichheit das es schon werden wird.

00:00:56: Also ich glaube, es ist sehr wichtig sich nicht so viel mit negativen Inhalt zu beschäftigen.

00:01:01: Natürlich muss man das und es ist auch total okay.

00:01:04: aber man sollte sich nicht nur mit negativem Voll ballern und ich glaube immer Menschen bei sich zu haben die einen motivieren, die einem sagen, dass alles gut wird, den unterstützen, das ist sehr hilfreich.

00:01:17: Mich selbst nicht mit Negativen, mit Negativität voll ballern trotzdem was gerade in der Welt los ist Und in den Medien drüber berichtet wird, Ziele vor Augen haben.

00:01:26: Unterscheiden zwischen dem worauf ich Einfluss habe und worauf nicht.

00:01:31: als Chefin oder Chef da sein für die Leute und sie loben für das was Sie gebacken kriegen und nicht bloß mit dem Finger zeigen auf das was sie noch nicht perfekt können.

00:01:40: Das sind schon mal super schlaue, hilfreiche Tipps Hacks Hinweise für mehr Zuversicht, die ihr hier gehört habt von Alessandro Florian Nathalie Parna Steller.

00:01:55: Danke euch!

00:02:09: Du hast Verantwortung für Teams, Projekte, Abteilungen und bestimmt auch für Menschen die selbst wiederum Verantwortung haben.

00:02:28: Für Teams, Projektabteilungen oder gleich ganze Werke.

00:02:33: Ja, Kalenderweisheiten Sprüche können vielleicht helfen gibt es hier aber nicht.

00:02:38: was es hier gibt?

00:02:40: Werkzeuge aus der Forschung aus der Praxis Ausgesprächen mit Menschen die beides tun.

00:02:45: die Beides können nämlich denken tun, handeln und drüber reflektieren.

00:02:50: Theorie und Praxis!

00:02:54: Wie in der letzten Episode geht's auch diesmal um Zuversicht – was heißt eigentlich Zuversich?

00:02:59: Was

00:02:59: nicht?!

00:03:00: Wieso ist Zuversichtlich wichtig für mich selbst, für mein Team, meine Organisationen?

00:03:05: Darum ging es in der Episode vor zwei Wochen und darum gehts in unserem Audio-Kurs jetzt neu auf LinkedIn Learning über die Schornots abzurufen.

00:03:17: und in dieser Episode, in dieser Folge geht es um das Hau.

00:03:21: Also wie Zuversicht finden und schöpfen in Zeiten die gar nicht immer so einladen für Zuversichte, die gar nie immer so rosa-rot sind – und apropos rosa rot!

00:03:32: Das sind auch die Don'ts.

00:03:34: Darum geht's auch, wie du als Führungskraft Schwarzmalerei und gleichzeitig schön färberei vermeiden kannst und zu Versicht verstrümmen und verbreiten kannst gegenüber den Mitarbeitenden im Team in der Organisation.

00:03:50: Auf geht's!

00:03:53: Ein Missverständnis-Zuversicht ist gleich naive Hoffnung darauf, dass von oben oder von außen die Rettung kommt.

00:04:05: und ein anderes Missverständnismissverständnis Nummer zwei müht aus.

00:04:08: Nummer zwei Zuversicht habe ich?

00:04:10: Oder habe?

00:04:12: Zuversicht ist nicht bloß eine Gestimmtheit, ein Gefühl oder einen Wesensmerkmal sondern ich kann die gezielt beeinflussen.

00:04:21: Wie gesagt wieso sich das lohnt?

00:04:23: Dazu detailliert der Audio Kurs und Folge eins hier im Podcast die Links dazu und zu anderen Inhalten in den Show notes wie es gehen kann.

00:04:32: Dazu gebe ich Vorträge, Workshops, Coachings und das ist also das Thema dieser Episode.

00:04:40: erstmal mehr Zuversicht für dich selbst finden.

00:04:46: Vielleicht ist ja der Schritt eins, schon mal dir klar zu machen das und wieso uns das negative immer stärker und länger und intensiver prägt als das positive.

00:04:55: die Sorgen sagt ein Kollege von mir so schön sind die Kieselsteine Die positiven die Mutanfälle die Federn in unserem Leben Und dieser negativen.

00:05:06: Bayerster hat uns das überleben gesichert ist aber unser Leben nicht immer von Vorteil im Alltag, weil diese Negativitätsverzerrung fokussiert vor allem auf Gefahr und Bedrohungen.

00:05:20: Und neue Ideen, neue Lösungsansätze finden und verbreiten Mut machen – dazu braucht es bewusst Zuversicht, Gelassenheit und andere positive Emotionen als Gegengift quasi gegen diese Negativitäts-Verzerrungen gegen diesen Negative Dubai ist.

00:05:38: Heißt erstmal Natürlich kannst du die Welt da draußen nicht abschalten oder ausblenden, ich finde es solltest du auch nicht.

00:05:46: Lieferkettenengpässe, Preisveränderungen Zöllekrisen darüber musst du ja halbwegs Bescheid wissen.

00:05:53: Bloß Doomscrolling über die neuesten Entwicklungen an der Frontlinie nach zum Halbdrei macht dein Meeting in der Regel am nächsten Morgen nicht produktiver.

00:06:04: also achte bewusst drauf Negativ Nachrichten zu kanalisieren über bestimmte Routinen oder Kanäle.

00:06:12: Ich liebe zum Beispiel Wirtschaft am Mittag, Deutschlandfunk ist für mich so eine so eine Routine, so ein Kanal und dir gleichzeitig aber auch bewusst Routinnen und Kanälen anzugewöhnen, über die du auch immer wieder das positive, das inspirierende, das gelingende in dein geistiges Immunsystem holst und vielleicht auch irgendwann sagst jetzt sauber mal gut mit Nachrichten.

00:06:34: Ich bin ja ein alter Fan von Utu und von Bono, an das die Band ausgerechnet an Ostern zwei Songs herausgebracht hat.

00:06:44: Days of Ash and Easter Lily.

00:06:47: für mich einen Wink mit dem Zaunfall.

00:06:49: oder ob du jetzt auf... Du kennst es?

00:06:56: Here comes the sun George Harrison habe ich jetzt nochmal nachgeschaut von dem Beatles, ob du darauf stehst oder auf Johnny Nash's I Can See Clearly Now.

00:07:06: Oder ein bisschen zeitgemäßer hören meine Kinder gern alles neu von Peter Fox oder was ganz anderes.

00:07:13: Musik ist eines der wirksamsten Tools für Emotionsregulationen gerade in Zeiten wo es vielleicht schwer hat mit der Zuversicht.

00:07:24: Eine andere schöne Übung, vielleicht ist die was für dich Postkarte aus dem Übermorgen.

00:07:29: Stell dir vor, die Dinge sind in den nächsten zwei Jahren in unterschiedlichen Lebensbereichen richtig gut für dich gelaufen und schreib dir eine effektive Postkart aus der Zukunft.

00:07:42: Vielleicht bist du gerade keine Ahnung in Athen oder London auf dem Das?

00:07:47: Und beschreib dir mal dein Leben, deinen Job, deine persönliche Situation.

00:07:53: Und die Schlüsselfrage dabei ist, wo und wie bin ich gerade drauf?

00:07:58: Wenn die Dinge gut für mich gelaufen sein werden.

00:08:02: Zukunft II, Futur II glaube ich hatte meine Tochter grade in Deutsch.

00:08:06: all das sollte sich zuversichtlich optimistisch anfühlen und gleichzeitig auch machbar und vielleicht gibt es ja sogar ein paar Dinge Die du aus dieser zukunft zurück engenieren kannst Für deinen heute und für den morgen.

00:08:20: und damit Gleich ein weiterer Tipp.

00:08:22: Identifiziere die nächste beste Handlung!

00:08:26: Zuversicht braucht auch das, was die Forschung Pathway-Thinking nennt – also Pfaddenken.

00:08:34: Also der Glaube dass wir eine imaginierte Zukunft auch Wirklichkeit werden lassen können.

00:08:41: Vorstellungskraft macht Hoffnung zu Versichten Optimismus auch möglich und Planung macht sie real.

00:08:50: Planung macht zuversicht real und dafür ist Peter Jensen ein ja schönes Beispiel.

00:08:57: Der ist eine Legende unter den Mentalcoaches im Sport, Kanadier hat mit mehr als hundert olympischen Medaillengewinnern zusammen gearbeitet und eine Übung von ihm verwende ich gerne meinen Coachings weil wenn Jensen nämlich mit neuen Athleten anfängt zur arbeiten nimmt er ein leeres Blatt Papier Und in der rechten oberen Ecke schreibt er ihr persönliches Ziel hin.

00:09:23: Ich will mich für die Olympischen Spiele, In der unteren linken Ecke schreibt er dann den aktuellen Status des Athleten auf, zum Beispiel dritter bei den bayerischen Meisterschaften über hundert Meter höher oder hundertzehn Meter sind es glaube ich.

00:09:43: Und dann zieht er eine diagonale Linie von der untere linke zur oberen rechten Ecke und beginnt in Zusammenarbeit mit dem Atleten den individuellen Weg auf dieser Zeitleiste zu planen.

00:09:59: Und dazu muss man so ein paar wichtige kritische Markereintragen, keine Ahnung Nationale Meisterschaften, Ausscheidungswettkämpfe oder sowas.

00:10:08: Und dann wird eigentlich von rechts oben, also dem Ziel dieser imaginierten Zukunft nach links unten immer weiter rückwärts gegangen aus der Zukunft.

00:10:18: Aus dem übermorgen zurückengineert bis wir dann bei der simplen Frage landen ja und was ist der nächste beste Schritt den ich vielleicht heute morgen tun kann?

00:10:29: Und macht es doch auch für dich und vielleicht sogar mit oder für eine Mitarbeiterin einen Mitarbeiter.

00:10:38: Und damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt.

00:10:42: Andere zuversichtlicher machen, Zuversicht spenden und stärken!

00:10:50: Glücklicherweise habe ich neulich eine Podcastfolge zum Thema Impro gemacht.

00:10:57: Unglücklicherweise hast du die möglicherweise noch nicht gehört.

00:11:01: Glücklicher Weise lässt sich das leicht ändern.

00:11:05: Was du hier gerade hörst Eine klassische Übung aus dem IMPRO-Theater.

00:11:09: Erzähl dir mit jemand anderem eine erfundene Geschichte, du fängst jeden Satz glücklicherweise an sie oder er erwidert mit unglücklicher Weise und mach das mal ein zwei Minuten.

00:11:21: dann die Rollen wechseln macht super viel Spaß erweitert den Horizont passt super gut für einen Teamworkshop und ja zeigt auch dass wir zu unterschiedlichen Dingen auch unterschiedliche Perspektiven einnehmen können und wir können viele Dinge nicht kontrollieren.

00:11:43: Unglücklicherweise, glücklicher Weise kann gerade das uns auch entlasten den Hebel da ansetzen wo es Sinn macht wo ich überhaupt Hebel hab mich auf das einlassen was wir können, beeinflussen können und das auch ergehen lassen auf das ich eben keinen Einfluss habe.

00:12:02: Auch das kannst du für dich aber eben auch mit deinem Team einüben.

00:12:07: Circles of Influence vielleicht schon mal gehört drei konzentrische Kreise zum Beispiel auf einer Flipchart und dann schreibt jeder mit Post-its außen Auf den äußeren Kreis kommen die Dinge hin, die wir eigentlich bloß hinnehmen können.

00:12:23: Aber die uns natürlich stark beeinflussen auch wenn wir sie nicht beeinflüssen können.

00:12:27: Zölle Strompreise, Lieferkettenprobleme und so weiter.

00:12:31: und sofort Ganz innen im innersten Kreis kommt das hin was du unter Kontrolle hast Was du konkret steuern kannst für dich In deinem Team.

00:12:43: Meeting-Rituale zum Beispiel Zuständigkeitsbeschreibungen oder Ja, und in der Mitte kommen die Dinge rein.

00:12:51: Die Postets von Sachen, die ihr vielleicht mit beeinflussen, wo ihr schauen könnt ob und welche Hebel ihr da habt aber auch von vornherein wisst dass du sie nie ganz kontrollieren könnt sich dazu austauschen, das zu diskutieren.

00:13:08: Gerade auch mit unterschiedlichen Perspektiven darüber was denn wohin gehört für wen?

00:13:13: eine sehr lohnende Aufgabe so meine Erfahrung in Teamworkshops die ich begleiten darf und Studien an Pflegekräften auf Intensivstation also dort wo es wirklich auch um etwas geht wo schnell gehandelt werden muss unter Druck.

00:13:29: die legen nahe die sogenannte kognitive Flexibilität stärken.

00:13:35: Also Menschen dabei zu helfen, dass sie wissen was sie unter Druck wirklich beeinflussen können und was außerhalb ihrer Möglichkeiten legt das gehört zu den stärksten Prediktoren also Einflussfaktoren auf Arbeitszufriedenheit und Engagement.

00:13:52: Den Hebel also da ansetzen wo er am meisten Hebelwirkung hat macht Sinn oder?

00:13:58: Und solche sogenannte High Agency Leadership Ja, die heißt gerade nicht allen einzureden.

00:14:03: Dass sie immer alles hinkriegen und bewerkstelligen können solang sie bloß dran glauben aber wo Menschen grundsätzlich auch an Gelegenheiten statt bloß angefahren denken.

00:14:14: das zeigt etwa die jahrzehntelange Forschung von Richard Wiseman.

00:14:19: da erkennen Sie und nutzen Sie diese Möglichkeiten diese Opportunities auch mehr.

00:14:26: Durch KI werden wir thirty-fünf Prozent der Stellen abbauen.

00:14:29: Wer so kommuniziert, wird die Beschäftigten eher in die Angst treiben und zwar sicher nicht bloß die thirty-five Prozent von ihnen.

00:14:39: Vielleicht sogar in die Hoffnungslosigkeit oder vielleicht sogar in diese sabotage – davon höre ich immer häufiger!

00:14:45: Wie wäre es denn mit dieser Botschaft?

00:14:48: durch KI bekommen wir hier alle Werkzeuge in die Hand um Dinge leichter, schneller, effizienter erledigen zu können und zwar gerade auch die Dinge die euch selber auf den Zeiger gehen.

00:14:59: Und dann könnt ihr ein Stück mehr von dem machen was ihr besonders gut macht, was ihr gern macht, das euch eigentlich ausmacht.

00:15:04: Der gleiche Sachverhalt Aber eine völlig andere Botschaft und auch eine völlig neue neurologische Reaktion, die sich dann in deinem Gehirn oder den Gehirnen der Menschen abzeichnen wird, die dir zuhören.

00:15:20: Das lässt sich nachweisen zum Beispiel mit bildgebenden Verfahren, die solche Gehirnsströme da noch aufzeichnen.

00:15:29: Glücklicherweise darf ich für Mittelständler, Konzerne, Start-ups, Behörden immer wieder Vorträge und Workshops zu Tu für sich gestalten.

00:15:38: Unglücklicherweise wissen das nicht alle.

00:15:41: Glücklicher Weise ändert es sich ja vielleicht jetzt!

00:15:44: Du kannst mich dazu gerne anschreiben für ein Sommerfest, für einen Kickoff, für ein Leadership Meeting in Präsenz & Remote auf Deutsch auf Englisch.

00:15:54: Und glücklicherweise habe ich dafür die großartige E-Con Referentenagentur an meiner Seite, Link dazu in den Schornots.

00:16:01: Meldet euch!

00:16:02: Wir lassen uns was Schönes gemeinsam einfallen.

00:16:04: da bin ich ziemlich zuversichtlich.

00:16:10: Ja und schließlich Zuversicht auf Firmenebene, auf Organisationsebene stärken.

00:16:16: Dazu drei Impulse.

00:16:18: erstens Hast du schon mal von der zwanzig Prozentregel bei Google gehört?

00:16:24: Das ist eine Richtlinie, bei der die Googlers dazu ermutigt werden neben ihrer regulären Arbeit zwanzig Prozent der Zeit für das aufzuwenden was ihre Meinung nach Google am meisten nützt.

00:16:37: Das Ziel kreativer und innovativer arbeiten mehr von den eigenen Stärken zum Wohl der Organisation einbringen!

00:16:46: Et voilà!

00:16:47: Produkte wie Google News, Gmail und AdSense sind aus dieser zwanzig Prozentzeit entstanden.

00:16:55: Und so eine Regelung vielleicht auch erst mal zu gewissen Zeiten oder in bestimmten Bereichen kann das Bedürfnis nach Selbstverwirklichungen stärken – und das ist laut Abraham Maslow schon seit jeher eines unserer Grundbedürfnisse.

00:17:13: Google hat zwar vieles gemessen, aber meines Wissens noch nicht die Auswirkungen dieser zwanzig Prozentregel auf die Zuversicht unter den Mitarbeitenden.

00:17:23: Ihr könnt es ja vielleicht mal nachholen.

00:17:26: Impuls Nummer zwei Erklärungsmuster.

00:17:29: wie erklärst du dir?

00:17:31: Wie erklärt ihr euch typischerweise Erfolg und Misserfolg?

00:17:36: Puh!

00:17:37: Glück gehabt dass wir diesmal das Produkt rechtzeitig rausgebracht haben heißt eigentlich In unserer DNA sind wir in Saftladen, es hat bloß zum Glück keiner gemerkt diesmal.

00:17:48: Oder dieser Launch ist mal wieder gescheitert.

00:17:51: auch dieser Kunde ist uns nach dem Pitcher abgesprungen.

00:17:54: heißt er eigentlich Wir sind, bleiben und waren eine Organisation die's nicht wirklich hinkriegt?

00:18:03: Der legendäre Pixar-Mitbegründer Ed Katal hat sich sehr stark mit diesen sogenannten explanatory Styles, also diesen inneren Erklärmustern auseinandergesetzt und in den frühen Versionen eines Films von seinen Teams... überhaupt nicht erwartet, dass die schon perfekt sind.

00:18:21: Sondern er hat Fehler, Fehlschläge, Irrtümer immer umkodiert.

00:18:27: zum Beispiel ja dieser Entwurf war halt noch nicht gut genug statt.

00:18:31: dieses Team ist scheiße.

00:18:33: das macht Mut das lädt ein zum Experimentieren.

00:18:38: dritter Impuls fortschritt feiern.

00:18:41: Angst und Mutlosigkeit können zur Lawine werden.

00:18:45: Und wenn wir das Schlimmste erwarten, behandeln wir uns gegenseitig mit Misstrauen unsere Aufgaben mit Düsternis.

00:18:52: Wenn die Dinge schlecht laufen wächst und verhärtet sich.

00:18:55: der Pessimismus wird zur selbst erfüllenden

00:18:59: Prophezeiung.".

00:19:00: Und deshalb finde ich es so wichtig, auch die Tadahs zu feiern und nicht bloß To-Do-Listen aufzustellen.

00:19:06: Diese Tadahliste ist eine Übung, die ich gerne mit Führungsteams mache.

00:19:10: dabei geht's darum weiterkommen.

00:19:12: Etappensiege zwischen Erfolge auf verschiedenen zeitlichen und Analyseebnen zu erkennen und anzuerkennen.

00:19:19: also Ich Mein Team, die Organisation.

00:19:23: Was habe ich?

00:19:24: Was haben wir in der vergangenen Woche gebacken bekommen im vergangenem Quartal, im vergangem Jahr eine Übungsanleitung dazu und eine Podcast-Folge kriegt ihr in den Schornots!

00:19:36: Ja und dreieinhalb Tents.

00:19:38: noch ein Bonus-Tipp für mehr Zuversicht – Die Hindernisse die Hürden mit einplanen.

00:19:46: Rosa rote Brille alles wird gut.

00:19:48: nein das ist für mich Keine Zuversicht, das ist für mich naiver Optimismus.

00:19:54: Und die Whoop-Methode von Gabriele von Oettingen ist einerseits auf der individuellen Ebene aber auch gleichzeitig für Teams und Organisation ein Supertool um Zuversichts- und Zielerreichung wahrscheinlich zu machen indem ich wirklich auf die Hindernisse und Hürden draufschaube.

00:20:14: Ich gehe hier nur kurz darauf ein und pack in die Show.

00:20:17: noch weitere Hinweise dazu.

00:20:19: Woop!

00:20:20: steht für vier Buchstaben W wie Wunsch.

00:20:24: Wie stelle ich?

00:20:25: Wir stellen uns das genau vor, wenn wir Ziel X oder Etappe Y erreicht haben?

00:20:33: O wie Outcome Was genau ist dann anders?

00:20:36: Wie fühlt sich das an?

00:20:37: Für mich fürs Führungsteam und die Kundschaft Wenn dieser Prozess klappt jenes Produkt erfolgreich ist?

00:20:44: O Obstacle.

00:20:46: O Nummer zwei welche Hindernisse, welche Hürden innere, äußere, wahrscheinliche und nurmögliche müssen wir in den Blick nehmen wenn wir unser Ziel erreichen oder dem näher kommen wollen.

00:21:01: Ja und dann wird der Buchstabe von Woop Plan also Element Nummer vier, wenn wir hier scheitern.

00:21:08: Wenn wir dort auf Widerstand stoßen was ist unser plan?

00:21:12: Was tun wir dann?

00:21:13: welche Umkehrpunkte, welche Rekalibrierungsmöglichkeiten wollen wir schon jetzt in den Blick nehmen?

00:21:20: das sind die vier Schritte von Woop.

00:21:23: Also Zuversicht ist für mich wo ich mich in der Zukunft sehe und was sich erreichen will und Die Hürden die ich dafür überwinden muss und damit Schaffe zu überwinden.

00:21:37: Also, ich merke so die meisten Dinge passieren einfach ohne dass sich da wirklich großen Einfluss drauf hab' und einfach so einen zurücklehnen entspannen und mein Bestes geben und dann ist irgendwie so diese Zuversicht das es schon werden wird.

00:21:49: Ich würde sagen als es vor allem als Chef ganz wichtig ist du deinen Mitarbeiter nicht irgendwie sagst ihr macht das alles falsch und das sondern auch positiv zu sein Und auch aus Mitschüler oder Mitarbeiter sich gegendertlich zu unterstützen und versuchen, sich nicht den Tag schlechter zu machen.

00:22:07: Bewusst ein besseres Morgen visualisieren samt der Hürden die dafür zu überwinden sind dem Blick auf das fokussieren was ich was wir wirklich beeinflussen können und es dann auch in die Hand nehmen und dazu beitragen, dass wir füreinander da sind.

00:22:23: Gerade in diesen turbulenten Zeiten für ein besseres Miteinander, für weniger nebeneinander und für ein erträglicheres Gegeneinander – das nochmal zusammengefasst!

00:22:33: Ein paar Impulse zum WAS und wozu und wie von Zuversicht.

00:22:38: vielen Dank Florian, Natalie, Alessandro, Panna und Stella für eure Mitwirkung hier.

00:22:45: Mehr zu Zuversich, In unserem neuen Audio-Kurs, Link wie gesagt in den Show notes.

00:22:52: Und nicht bloß die Zuversicht ist.

00:22:55: was Kreatives auch dieser Podcast.

00:22:58: Ist es.

00:22:58: vielen Dank mal wieder mein großartiges Team liebe Marion!

00:23:02: Lieber Christoph für Redaktion, Produktionen Perfektion Inspiration Transpiration wahrscheinlich auch und alles weitere.

00:23:10: Danke euch, liebe Zuhörerinnen.

00:23:12: Lieber Zuhöhrer da draußen an den Geräten fürs mit dabei sein!

00:23:17: Das war's mit dieser Folge von Positiv Führen und ihr wisst ja wer teilt vervielfach gilt für die Zuversicht gilt auch für diesen Podcast.

00:23:25: danke dafür bis zum nächsten mal ciao servus und bye-bye.

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