Positiv(er) Führen bei der Polizei mit Dr. Bernd Bürger
Shownotes
Wie soll positive Führung dort funktionieren, wo man gerufen wird, weil es kracht? Dr. Bernd Bürger ist seit über 30 Jahren bei der bayerischen Polizei, den größten Teil in Führungsverantwortung. Als Polizeidirektor leitet er den Fachbereich Führung und Einsatz am Fortbildungsinstitut der Bayerischen Polizei in Ainring.
Willkommen bei „Positiv Führen“ von und mit Christian Thiele. Mehr Leistungsfähigkeit, Motivation, Freude, Sinn, Kreativität und weniger Stress in der Arbeit, für Euch, Euer Team, Eure Organisation: Darum geht es hier. Für Führungskräfte und alle, die irgendwie Verantwortung für Teams, Projekte und andere Menschen tragen.
Thema dieser Folge: Mit Positive Leadership in Uniform führen – ohne uniform zu sein und zu führen. Es geht um Videos von gelungenen Einsätzen als Quelle positiver Emotionen, um Dankzettel als Anker im Führungsalltag, um Stärkenorientierung auf der Streife, um den Advocatus Diaboli als Rolle in Besprechungen. Und um die Frage, ob PERMA-Lead ein V für Vitalität braucht.
Was nimmst du mit aus dieser Folge? Schreib es in die Kommentare auf Spotify oder auf LinkedIn. Und wenn die Folge dir etwas gebracht hat: empfiehl sie einer Führungskraft, die gerade unter schwierigen Rahmenbedingungen führt.
Mehr zu Dr. Bernd Bürger:
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/docbb/
- Bernds Website mit vielen Tools etc.: https://docbb.de/de/
- Frisch erschienen: Bürger, B. (2026). Positive Leadership in der Polizei: Erfolgreich führen – wissenschaftlich fundiert, praxisnah umsetzbar. Springer Gabler. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-52780-8
Für dich vielleicht auch spannend:
- Stärken-Coaching mit dem CLYOScope: https://positiv-fuehren.com/clyos
- mein neuer Audiokurs „Zuversicht als Führungskraft entwickeln und verstärken“ auf LinkedIn Learning: https://www.linkedin.com/learning/zuversicht-als-fuhrungskraft-entwickeln-und-verstarken-31040059
- Ausbildung zum Positive Psychology Facilitator am Institut für Persönlichkeit: https://www.institut-fuer-persoenlichkeit.de/veranstaltung/zertifizierung-zum-positive-psychology-explorer/?aff=Thiele
P.S.: Alleine ist man ja nix! Herzlicher Dank an Dr. Stephanie Rohac für ihre Zeit, ihre Einblicke und die vielen konkreten Denk- und Handwerkszeuge. Danke auch an Marion Jacobi und Christoph Tampe für Redaktion, Produktion und Perfektion. Und danke euch, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, fürs Mithören, Mitdenken und Weitertragen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: dann stehst du da im eins, also denkst du ja bam.
00:00:03: Also da stehst Du um G-Zwanzigipfel und dir fliegen die Steine um die Ohren und du denkst aber trotzdem läuft.
00:00:09: Versteh mich nicht falsch das klingt jetzt ein bisschen verrückt wenn man sagt so was wie ein G-zwanziipfel macht einem Spaß oder gibt er eine Energie?
00:00:16: Weil das ja eigentlich was ist wo ich nichts sein will.
00:00:17: Aber es ist tatsächlich so dass es eine Energie gibt weil dafür trainiert man.
00:00:21: Das sind so die Dinge weißt Du wenn deine Stärke Entscheidungsfreude die Kompetenzen, die er lernt hast zusammenkommen.
00:00:27: Dann gibt es selbst so ein verrücktes Ereignis ... Die Energie auch wenn das brutale Auswirkungen hat.
00:00:34: Das was da passiert verarbeitest du.
00:00:35: also.
00:00:36: in der Situation bist du handlungsfähig aber die Rechnung kommt danach und das dürfen wir auch nicht vergessen.
00:00:47: Es gibt Podcasts.
00:00:48: sie versprechen dein Leben zu verändern.
00:00:50: dass ist nicht meiner.
00:00:52: Grüß dich hallo moin moin oder was auch immer du sagst.
00:00:55: zu positiv führen der podcast von und mit mir Christian-Tele, für Führungskräfte die pragmatisch genug sind um zu wissen dass kein Podcast dein Leben verändert aber neugierig genug um trotzdem einzuschalten.
00:01:11: Kalenderweisheiten Lebensmortos und so weiter gibt es woanders.
00:01:17: was du hier kriegst von uns von mir sind Werkzeuge aus der Forschung aus der Praxis ausgesprächen und dem Austausch mit Menschen die beides können denken und handeln.
00:01:29: Heute habe ich einen Gast, bei dem das besonders krass zusammenkommt.
00:01:34: Ihr habt ihn eingangs schon gehört – Dr.
00:01:37: Bernd Bürger oder auch Bürgi!
00:01:40: Über dreißig Jahre schon beider bayerischen Polizei den größten Teil davon beim Unterstützungskurmando.
00:01:49: Das ist die Beweissicherung und Festnahmeeinheit also Frauen und Männer, die dann zum Einsatz kommen wenn viele Menschen an einem Ort sind.
00:01:59: Und man mit Ärger rechnen muss!
00:02:03: Der Bernd der Bürgi.
00:02:04: Dr.
00:02:05: Bernd-Bürger hat sich dort hochgedient mittlerer Dienstgruppenführer Zugführerdienststellenleiter bis zum Kommandoführer mit Verantwortung für knapp zweihundert Leute.
00:02:17: Er hat nebenbei – und das ist eben der zweite Bernd Bürger promoviert über Schichtdienst in der Polizei und er bringt heute positive Leadership in Polizei, Deutsche aber nicht bloß da.
00:02:31: In Bayern, in Hessen und demnächst über eine riesengroße Studie in Texas an der beteiligt ist.
00:02:37: Und deshalb Alle höchste Zeit, dass wir hier endlich mal zusammensitzen.
00:02:42: Denn die Frage um die es in dieser Folge geht ist eine, die ich wahnsinnig wichtig und spannend finde – wie soll das denn gehen?
00:02:49: Positiv führen in einer Organisation, die man vor allem dann ruft wenn's schäpert, wenns kracht, wenn so gar nicht positiv zugeht!
00:02:59: In einer Behörde, in Uniformen mit Schulterklappen.
00:03:02: In einem Job, in dem man v.a.
00:03:04: auf das Problem schaut weil das ja der Auftrag is'.
00:03:08: Der Bernd sagt Genau da geht es, und genau da braucht man das.
00:03:12: Und zwar am allerdringsten!
00:03:15: Als erstes wollte ich von dem Wissen wie kamen den Thema, also positive Fledership und Typ?
00:03:21: Also Berndt... Wie kamen also Typ- und Thema zueinander?
00:03:30: Ich glaube tatsächlich die allererste Begegnung mit dem Thema habe ich noch gar nicht verstanden damals.
00:03:35: Aber das ist was, was sich bis heute beeinflusst, und zwar ... Ich bin in der Bavaria-Polizei Und damals war der Laden schon einfach dreißig Jahre älter.
00:03:44: Also da war ja schon Hierarchie und Autorität noch deutlich anders als heutzutage, das muss man so sagen.
00:03:50: Ich hatte das große Glück beim drährendzwanzigsten Ausbildungs-Seminar eingestellt worden zu sein.
00:03:56: Da war der Seminarleiter Hans Lingel.
00:03:58: Das war ein ganz moderner Freak.
00:04:01: Absolut!
00:04:01: Und es war ganz verrückt.
00:04:03: die anderen Ausbildungsseminaren haben uns immer beneidet weil wir nicht so antreten mussten, weil bei uns der Ton viel Kameradschaft hier viel netter war.
00:04:09: Die haben uns immer genannt, den Club Dreiundzwanzig.
00:04:12: Und was ich aber nie vergessen werde und was mich tatsächlich bis heute geprägt hat war eine Ansprache die der Seminalleiter am ersten Tag gemacht hatte.
00:04:18: Er sagte, hey sie tragen jetzt Uniform, aber werden Sie nicht Uniform?
00:04:23: Hat das noch ausgeführt?
00:04:24: also es war wirklich so ein Art Gedicht wir übertrieben, aber es waren wirklich mehrere Slogans sonst kamen immer und das Fazit auch einfach, sie tragen Uniform werden sie nicht uniform bleiben sie mensch.
00:04:35: Und das war für mich wirklich so bewegend, weil wenn man sich es genau überlegt, eigentlich genau das Engagement von Positive Leadership ist.
00:04:42: Nämlich die Menschen zu sehen, wie sie sind nicht als eine uniforme Masse zu behandeln.
00:04:48: und das war so die erste Begegnung, die ich mit dem Thema hatte.
00:04:52: Ja, ich habe wirklich das Glück ... Das ging dann so weiter in meiner Zeit.
00:04:55: Ich war dann im Praktikum bei der Polizei in Spektion Rosenheim Und da kam ich in eine Schicht und die waren, das war...
00:05:01: Rosenheim muss man ja vielleicht auch für Nicht-Bayern sagen.
00:05:04: Hartes Plaster
00:05:05: auf!
00:05:05: Absolut, absolut!
00:05:06: Drogen?
00:05:08: Ja, also, naja, schon eine Stadt wo einfach viel geboten ist, polizeilich.
00:05:14: Da wird's nie langweilig, keine Sekunde langweillig.
00:05:18: Also wirklich krass, da hast du auch gleich ganz viele Fälle Damals noch Fach, alles sehr ausgedruckt.
00:05:24: Und ich kam da in eine Schicht und das war wirklich der Wahnsinn weil die so ein tolles Miteinander haben.
00:05:30: Da waren Relationships so stark ausgeprägt dass eben dieses ganze verrückte Tohova Boho was du da teilweise erlebst ist nicht an uns rangekommen Weil wir einfach uns gegenseitig getragen haben.
00:05:41: Das war echt richtig stark.
00:05:44: Dann hatte ich ja das große Glück zum Unterstützungskommando zu kommen.
00:05:49: Da kam ich dazu.
00:05:52: Das war früher noch alles anders, wie vieles anders war.
00:05:56: Damals war es aber nicht besser, sondern das war wirklich so... Du hast eigentlich ein geplant freies Wochenende gehabt und am Freitag hat der Chef gesagt ja Pustekuchen wir fahren jetzt hier mal nach XY weil sich da irgendwelche Rocker treffen oder wie auch immer Und dann sind wir dahin gefahren, dann war das nix mit dem freien Wochenende und dann möchte man ja auch meinen Ja da kippt die Stimmung.
00:06:18: Das ist schon auch mal passiert, aber am allermeisten war es wirklich so dass wir das gern gemacht haben.
00:06:22: Es war einfach immer Spaß also es war immer lustig bei uns und auch beeinsetzt wo nichts viel los war.
00:06:28: Es gab halt immer Leute die ein bisschen Klamot gemacht haben und das war immer witzig und das hat einfach durch diese schwierigen Umstände einfach immer durchgeholfen.
00:06:39: Genau!
00:06:40: Das war die nächste Begegnung.
00:06:42: Dann würde ich sagen, irgendwann bin ich zum Erkombischment gekommen in dem man tatsächlich mal eine Rückmüllung bekommt als Chef.
00:06:47: Das ist jetzt auch nicht so häufig.
00:06:49: Und insbesondere von Menschen, für die man nicht mehr verantwortlich ist.
00:06:52: Die typische Rückmeldung bei der Polizei ist wahrscheinlich der gepflegte Anschiss oder?
00:06:56: Verdammt hat er manche!
00:06:57: Naja...
00:06:58: Von oben nach unten ...ne, ne pass auf Also das wirklich vor dreißig Jahren ja war das der Klassiker?
00:07:02: War das absoluter der Klasiker?
00:07:05: Heutzutage passiert sowas sehr selten?
00:07:07: Also nee tatsächlich ja umgekehrt dass ein ehemaliger Mitarbeiter mir Rückmellungen gibt.
00:07:12: also das ist ein Kompliment.
00:07:13: was man dann tatsächlich in der Organisation so bewegen kann Was einem oftmals nicht so bewusst ist indem wir irgendwelche hier Hebel zieht, irgendwas für jemanden möglich macht was für den Lebens verändert ist.
00:07:22: Und da habe ich so ein paar Beispiele.
00:07:24: die waren wirklich wo ich mir gedacht hab boah krass!
00:07:26: Ich hätte es auch anders entscheiden können, ich hätt mich nicht zu viel einsetzen müssen.
00:07:30: und was du da aber eigentlich bewegt hast das ist Wahnsinn und das ist für mich so.
00:07:34: das A und my meaning... Da kann man noch sagen mal trainiert er beim Unterstützungskommando wirklich für die schlimmsten Lagen Und das war tatsächlich der G-Zwanzig-Gipfel in Hamburg.
00:07:46: Da hat sich aber dieses Meeting bestätigt, weil dafür haben wir trainiert und da haben wir funktioniert hochprofessionell von einer der ganz wenigen Einheiten gegen die es überhaupt keinerlei Ermittlungen gab.
00:07:55: also die Jungs haben hochprofessionell gearbeitet und das war einfach rund.
00:08:00: Ich habe das aber nie zusammenbekommen!
00:08:01: Also ich hab das nie, also mir hat er nie an der Perme erklärt.
00:08:05: Ich mach aber schon ganz lange... Also ich wurde Kommandoführer beim USK.
00:08:10: Diese junge Generation, ich die Anführungszeichen.
00:08:12: Kommandoführer wie Menschen hat man da in der Verantwortung?
00:08:15: Naja zwischen hundertfünfzig und neunzig.
00:08:16: Also ist mein Nachwuchszug als wenn immer dreißig Leute ungefähr ausgebildet sind.
00:08:20: Hundertneinzig insgesamt, Pimal Daumen.
00:08:22: Genau und als sich das Chef wurde eben habe ich diese junge Generation also extra in fünffachen Anführungsteichen kennengelernt und war aber damals schon wirklich so ein bisschen vor den Kopf geschossen.
00:08:31: Ich dachte ja sag mal jetzt war ich da acht Jahre nicht mehr da und irgendwie ist jetzt hier alles anders.
00:08:36: Und hab dann in Münster dass sie Deutschhochschule Polizei mit einem Soziologen mal abends auf dem Bierchen gesessen, hab den meinen Herz ausgeschüttet und dann hat der damals eben gesagt hey das ist doch die Generation Z. Habe ich mich mit dem Thema beschäftigt, habe viel gelernt auch so Beführungen, hab versucht es anzuwenden und ich hab gemerkt dass es funktioniert.
00:08:55: Und dann hab ich da ganz viele Vorträge zu diesem Thema gemacht und irgendwann kam ich zum Schluss Mensch irgendwie hatte ja alles das was man machen sollte so onboarding Die Beziehungspflege und diese ganzen Dinge haben wir eins gemeinsam, das ist eigentlich Führung.
00:09:10: Und dann habe ich mir gedacht, ich stürze mich jetzt nochmal ganz tief in das Thema Führungen... ...und es gibt keine Zufall im Leben mehr!
00:09:17: Ich hab bei Amazon geguckt ja und da kam mir Markus Ebener zwei Tage vorher erschienendes Buch Possibiliership in den Stream.
00:09:23: irgendwie, ich habe das bestellt.
00:09:26: Das gibt's ja nicht.
00:09:27: Endlich bringt mal jemand das so auf den Punkt, was ich eben so als gute
00:09:32: Führung... Was ich sowieso finde!
00:09:33: ...was ich erlebt habe.
00:09:34: Was ich erlebt hab, wo ich mir gedacht habe, hey Mensch, das matcht sich mit meinem Erleben und meinen Empfinden.
00:09:40: Genau, seitdem bin ich voll on fire, hab mich zertifizieren lassen bei Markus.
00:09:47: Wir waren auch zusammen in der Advanced-Zertifisierung.
00:09:51: Also versuche oder es gelingt mir tatsächlich sogar auch, das in die Polizei mit reinzubringen.
00:09:55: Dadurch, dass ich mir glaube ich ganz gut gelingt, das Konzept zu übersetzen in unsere Sprache und unser
00:10:00: Leben.".
00:10:03: Ich finde was der Bernd hier erzählt ist keine Anekotensammlung, sondern es ist eine Biografie, in der positive Leadership eigentlich schon drin ist bevor es einen Namen dafür gibt.
00:10:16: Es gibt um ein Spruch von Martin Selleckmann umzubiegen Menschen, die Positive Leadership brauchen und andere, die positive Leadership leben.
00:10:26: Bernd, finde ich gehört zur Kategorie zwei der lebt das, der tut dass, der atmet das.
00:10:33: Und genau das höre ich auch von anderen aus der Polizei Die nebenunter oder irgendwie in näherer oder engerer Entfernung Von ihm mit ihm gearbeitet haben.
00:10:43: Bernd ist gerade Doppelautor.
00:10:45: Zwei Bücher von ihm sind aktuell am Start, das eine heißt Positive Leadership in der Polizei erfolgreich führen – wissenschaftlich fundiert, praxisnah umsetzbar.
00:10:57: Daraus stammen die Hacks über die wir gleich reden werden bei Springer.
00:11:02: Ist es erschienen?
00:11:04: Und ein zweites Buch ist in Arbeit.
00:11:06: Wahlenverlag sei einfach kein Arschloch.
00:11:09: Eine sehr amüsante und berühmte Geschichte, die Positive Leadership ja nochmal aus einer ganz anderen Haltung und Perspektive erzählt.
00:11:18: Von beiden bin ich gleichermaßen begeistert so unterschiedlich sie auch sind und sehr begeisterd bin ich auch von Berns Positive Leadership Toolkit hat da zum Beispiel Kartensets für das Thema Gebrauchsanweisung oder Dankeskarten, die Dankstelle.
00:11:39: Ja und die Links zu alledem zur Bernds Veröffentlichung natürlich in den Shownotes zu dieser Folge und oder auf Social Media auf LinkedIn!
00:11:48: Und weil wir uns ja beide viel mit dem Permalill-Ansatz positiver Führungen befassen wollte ich von Bernd erst mal wissen was heißt denn positive Leadership?
00:11:58: nicht bloß aber halt auch und besonders in der Polizei.
00:12:04: eine Führungskraft die Menschen wahrnimmt, die Menschen sieht und die so als Grundmeinsit hat.
00:12:11: Dass unser gemeinsames Ziel ist, als Team in dem wir arbeiten aufzublühen.
00:12:15: Das ist das große Ding.
00:12:17: Und das hilft wirklich auch durch alle Dimensionen durch weil was brauchst du um aufzublühen?
00:12:22: Das sind genau die fünf Zutaten!
00:12:24: Und das sollte einfach dieses Grundverständnis sein, dieses Mindset.
00:12:28: Man könnte doch sagen, Menschen mögen oder versuchen... Ja aber das ist manchmal gar nicht so einfach Weil manche mag mal vielleicht auch gar nicht.
00:12:34: Aber man muss trotzdem versuchen, die Menschen, die mir vielleicht auch gerade im Team muss sagen zwischen menschlich werden wir jetzt nicht beste Freunde aber auch die zu sehen und wachsen zu lassen.
00:12:42: Deswegen finde ich das quasi noch ein bisschen den für mich treffenden Punkt.
00:12:47: Menschen sehen, Menschen wachsen lassen.
00:12:49: aufblühen ist es eine Sprache?
00:12:52: Die in der Polizei Anschlussfähig ist.
00:12:57: also da muss man ganz aufpassen wirklich sprachlich Geht bei dem Positiv-Emotion los, machen wir jetzt nur noch Ringepiz mit Anfassen.
00:13:04: Also bis hin zu genau dem was wird gesagt das Aufblühen ist schwierig.
00:13:09: also man kann es ja auch übersetzen und sagen mein persönliches Ziel von Possibleship ist wirklich dass Menschen aufblüllen, dass sie wohl befinden in der Arbeit haben.
00:13:19: aber
00:13:20: das drüberliegende Ziel ist eigentlich dass sie leistungsfähig sind.
00:13:23: Das geht ja eigentlich darum dass die Organisation leistungspfähig ist.
00:13:26: Mir persönlich Mir als Mensch würde das aufblühen schon völlig langen, weil ich weiß dass es eben langt um die Leistung.
00:13:32: aber für die Gesamtargumentation hilft dann immer dieser Leistungsaspekte.
00:13:36: Wenn wir möchten, dass unsere Organisation unter diesen herausfordernden Rahmenbedingungen, unter denen wir arbeiten müssen wenn wir wollen, dass es funktioniert, dass die Menschen für uns da sind, dann brauchen wir das also rein über die Funktion und nicht zu stark Das Aufblühen, das esoterisch.
00:13:54: Also den esoterischen angehauchten Wortschatz, den versuche ich da tatsächlich zu vermeiden oder bzw auch immer gleich zu entkräften.
00:14:01: Ich bringe schon immer solche Beispiele um die dann die Kolleginnen und Kollegen auch ein bisschen Schmunzeln zu bringen weil ganz ehrlich wenn man in sich rein hört und wenn man so ein bisschen in sich reinspürt, dann merkt man ja was diese Dinge machen.
00:14:14: Zum Zahnarzt geht man ja in der Regel nicht gerade nix vor hat am Donnerstag nachmittag und sich einen schönen Nachmittag machen möchte.
00:14:25: Also vielleicht auch ein bisschen Prävention, aber eigentlich man geht weil man doch hat oder Stress hat.
00:14:31: Die Bundeswehr die Feuerwehr und auch die Polizei braucht man ja eigentlich eher.
00:14:38: also brauchen wenn es irgendwo das Rad ist gestohlen hier Pauli gegen HSV oder was weiß ich nicht?
00:14:48: Das heißt, inwiefern läuft man als Polizist?
00:14:51: Als Polizisten auch immer mit so einer Negativbrille durch die Welt.
00:14:55: Ja ja das ist tatsächlich eine der Gefahren bei uns.
00:14:58: also im Endeffekt diese negativen Brille die es uns alle angeboren wird noch ein bisschen durch schulische Sozialisationen verstärkt weil ich da keiner für die fünf richtigen Fragen lobt sondern nur für die zehn Dinger die du falsch beantwortet hast diesen im Fokus.
00:15:11: und bei uns geht's ja letztendlich darum dass wir den Menschen Probleme lösen.
00:15:15: Die haben ein Problem, die rufen dann die Polizei und dann kommen wir.
00:15:18: Und das ist einfach unser Hauptgeschäft.
00:15:20: Das ist so das wo wir wirklich sozialisiert sind und wir gucken halt genau immer auf die Dinge, die da vielleicht nicht funktionieren.
00:15:28: Ganz verrückt!
00:15:29: Das ist sogar intern... Links
00:15:30: schiefe Verteidigung würde man glaube ich sagen oder Statistiker.
00:15:34: Pass auf es ist sogar noch schwieriger bei uns weil wir auch intern unglaublich kritisch mit uns sind was Einsatznachbereitungen anbelangt.
00:15:42: Deswegen ist es so gut, das Possibiliership immer reinzubringen und zu sagen hey wir sollten auch auf die Dinge gucken bei Nachbischöcken was gut gelaufen ist.
00:15:48: Aber da wird ganz tief immer reingeguckt.
00:15:51: also gerade beim USK eine professionelle Einheit.
00:15:53: was waren die Dinge die nicht funktioniert haben?
00:15:55: Das war für mich persönlich übrigens auch mal ein bisschen frustrierendes Erlebnis weil dieser G-Zwanzig-Gipfel den als Kommandoführer zu machen Wir waren dort mit ungefähr hundertreißig Leuten dafür antwortlich zu sein Das ist schon, also nicht ohne.
00:16:07: Also es war für mich selber so, boah krieg ich das hin und ich finde, ich hab's ganz ordentlich hinbekommen.
00:16:13: Und dann machen wir eine Nachbesprechung und ... Dann kann man von meinem Zug führen auch mir gegenüber Kritik was ich unglaublich schätze, dass du so ne Kultur hast.
00:16:19: Zum
00:16:19: Beispiel?
00:16:20: Was haben die kritisiert?
00:16:21: Es waren taktische Details wo ich sag, das kann mal so oder so machen.
00:16:25: Genau!
00:16:25: Ich habe mich für eine Variante von den beiden entschieden und dann kam halt ich, ja warum habe ich das nicht so gemacht.
00:16:31: Das hab ich den aber auch damals zurückgemerkt.
00:16:33: Ich hab doch den Eindruck, das war jetzt ein richtig geiler Einsatz.
00:16:35: und jetzt drehen wir uns über die Geschichten ... Ich mach mich persönlich grad bisschen traurig!
00:16:41: Also, ich gräte da auch über meine Gefühle ganz offen... Und es war total nett weil der einen Zugführer eben gesagt hat, ja weißt du, Bürgi ist echt bei uns immer so, ja?
00:16:48: Wir haben ganz weißes Blatt um das eigentliche kleine schwarze Punkt drauf und wir reden stundenlang über den schwarzen Punkt.
00:16:54: Das ist typisch also das auch noch mal dieser Negativity bei ist denn durch die Professionalitätskultur im Endeffekt geprägt wird und deswegen ist es auch immer so schwierig, da auch wieder auszubrechen.
00:17:04: Und eben ganz bewusst seinen Fokus wieder auf die positiven Dinge
00:17:09: tun.
00:17:09: Lass uns noch mal diese beiden Begriffe positive und leadership irgendwie setzieren.
00:17:14: was heißt für dich leadership vielleicht auch im unterschied zu weil sie nicht management.
00:17:21: Also grundsätzlich, Management ist für mich alles was auf die Prozesse abzieht.
00:17:25: Wie macht man bestimmte Dinge?
00:17:28: So ein Prozess orientiert und das ist sowohl übrigens das eine der ersten Folien wie ich die Menschen in meinen Vorträgen im Abhol, weil ich immer sage, Mensch stelle dich mal vor ihr habt einen neuen Chef und er führt euch wie freut und dann lese ich so Management-Dinger vor und dann merkst du schon wie sie... kalt ist.
00:17:45: Also Management ist technisch, das Kümmerzierenprozess ist wichtig.
00:17:49: aber also wenn ein Chef nur so führt dann fühlt sich das halt nicht so richtig cool an und zuhole ich die ab weil dann hocken sie alle drin?
00:17:55: Und jetzt gehen wir mal auf den Bereich.
00:17:58: ich sage nicht für das Leadership, aber dann lese ich Dinge vor stelle ich vorher einen anderen Chef und lese Leadership-Dinge vor und dann merkst du wie die Gesichter sich entspannen, wie die Lächeln auf die Lippen kommen und sag genau und das ist Leadership da liegt der Fokus auf dem Menschen.
00:18:13: für mich so, das ist lydisch.
00:18:14: Ein Fokus auf den Mensch in dem Mittelpunkt meiner Überlegungen stellen.
00:18:20: Jetzt kann ich mir vorstellen dass du in deiner Rolle als Kommandoführer ja beides hast.
00:18:25: und weiß nicht.
00:18:26: ein Feuerwehrkommandant oder der leitende Oberarzt im OP oder die Leitende Oberärztin muss ja in einer Sekunde entscheiden wir schneiden hier oder wir schneiten hier nicht.
00:18:37: also im Einsatz sozusagen dieses vielleicht dann doch auch sehr Direktive.
00:18:41: Absolut!
00:18:41: Einsame, top-down.
00:18:45: Ohne... Wir stimmen jetzt mal ab mit Flipchart und so.
00:18:49: Und gleichzeitig vielleicht auch Menschen entwickeln.
00:18:53: Das ist ja irgendwie eine absurde... Also muss man ja fast schon... Ist das eine Schizophrenie?
00:18:58: Irgendwie dass man beides hat?
00:18:59: Nee.
00:18:59: Dass man am Morgen danach dann weiß ich nicht die Briefing dann total demokratisch und sociokratisch und sonst was macht wo man ne halbe Stunde vorher noch Bein hat entschieden, weil es zur Verantwortung gehörte.
00:19:12: Oder trifft das gar
00:19:13: nicht?
00:19:15: Ich finde, dass eine muss das Fundament des Anderen sein.
00:19:18: Weil wenn ich das schaffe in der gute Beziehung zu meinen Menschen und zu entwickeln für dich verantwortlich bin... Wenn die eigentlich grundsätzlich entwickeln, wenn sie wissen wie ich tickt, wenn ich ihnen Minen gebe, wenn die Grundsätzlich verstehen was ist der Typ für einer!
00:19:29: Was treibt ihn
00:19:30: um?!
00:19:30: Was sind seine
00:19:31: Werte?!
00:19:33: dann verstehen die auch im Einsatz, warum ich schnelle Entscheidungen treffe.
00:19:36: Warum die Sohn so ausfällig?
00:19:37: Dann könntest du ein bisschen nachvollziehen.
00:19:38: zumindest und das ist allerwichtig für mich Vertrauen, es ist unglaublich wichtiges Gute.
00:19:43: Wenn wir das Vertrauen nämlich als Führungskraft haben, dann hinterfragen sie auch mal nicht im Einsatz sondern tun einfach.
00:19:49: Und jetzt noch wichtiger wenn ich's geschafft habe eine Kultur aufzubauen dass mir die Menschen Kritik geben, dann wirds auch im Einsatz wenn ich ne schnelle Entscheidung treff dazu kommen, dass meine Mitarbeiter mich am Ärmelzupfen sagen hey Birgi Da hinten.
00:20:03: Du hast es übersehen und mich auf irgendwas Aufmerksam machen, was ich in meiner schnellen Entscheidung gerade übersehen habe.
00:20:08: Und so war's hat mir schon ein paar Mal den Hintergrund gerettet weil du kannst nicht im komplexen Situation alles übersehen.
00:20:14: Du bist darauf angewiesen dass Menschen sich trauen den Mund aufzumachen und dich drauf hinzuweisen Was grad nicht funktioniert.
00:20:20: von daher ist für mich leadership immer das Fundament des ich haben muss diese Beziehung zu dem menschen dieses vertrauen Damit auch management und die prozessoptimierung funktioniert.
00:20:31: positiv Heißt und heißt nicht.
00:20:36: Positive heisst...
00:20:38: Aus dem Bezug auf Liedership
00:20:39: natürlich.
00:20:39: Ja, ja, ja.
00:20:41: Positive bedeutet das mein Leitmotiv eigentlich Vertrauen- und Zuversicht ist.
00:20:46: Also ich fange mal vielleicht an was es nicht ist.
00:20:50: Was es nicht bedeutet ist dass sich Dinge überspiele die nicht funktionieren, dass ich den nicht beachte, da sich irgendwelche Dinge, die in der Organisation oder den Rahmenbedingungen nicht funktionieren.
00:20:59: Dass ich die ausblende und diese schöne Rederei am Gotteswillen.
00:21:03: Das ist absolut gefährlich!
00:21:05: Also das glaubt ja auch kein Mensch.
00:21:07: Die Geschichte wird mir auch so kommuniziert, dass merken Menschen sofort wenn du nicht authentisch bist, wenn du mich echt klar kommunizierst.
00:21:14: Sondern es bedeutet letztendlich, hey, ich berücksichtigt das alle.
00:21:16: Ich weiß, die Sachen funktionieren gerade nicht.
00:21:19: Wir haben die Probleme wir haben die Herausforderung aber ich weiß... Ich kenne euch, ich vertraue euch und ich weiß, dass wir das gemeinsam meistern werden.
00:21:26: Das ist positiv.
00:21:27: Und dass sie eben neben den Dingen, die vielleicht irgendwo nicht funktionieren und dich ansprechen muss weiterhin... Also es geht auch nicht drum wie gesagt nur noch zu sagen Mensch wir sind dann noch liebzunein.
00:21:38: Wir müssen Dinge ansprechen, die nicht funktioniern.
00:21:39: das ist weiter ein Führungsaufgabe und unendlich wichtig aber dass wir eben neben diesen Dingen auch die positiven Dinge in den Fokus nehmen und ansprechen.
00:21:48: Das ist so der Punkt.
00:21:49: Größtes Missverständnis größter Irrtum in Bezug auf positive Leadership?
00:21:56: Also was musst du am häufigsten erstmal ausräumen oder beantworten?
00:22:02: Am längsten brauche ich mir tatsächlich für den Punkt P, die Positiv-Motion.
00:22:05: Das ist ja eigentlich so.
00:22:06: selbstverständlich klingt aber das ist auch etwas, was so die ganzen Studien zeigen dass wenn du gerade im deutschsprachigen Raum jemand fragst wie wichtig es ist, dass ihre Mitarbeiter Spaß in der Arbeit haben.
00:22:18: Wieso das denn?
00:22:19: Die kriegen ja Geld dafür!
00:22:20: So die Antwort.
00:22:22: Aber wie wirkmächtig dieser Faktor Und da verbrauche ich relativ viel Zeit dafür, weil wir sind ein staatlicher Organisation.
00:22:32: Wir sind sehr bürokratisch und also ... Ich weiß nicht, ob du schon mal einen Gesetzestext oder eine amtliche Verordnung gelesen hast und dir gedacht hast, da kriege ich jetzt positive Emotionen?
00:22:40: Oder einen Bescheid von einem Amt!
00:22:42: Weil die ähnlichen Sprache kommunizieren wie auch intern.
00:22:46: Also da kriegt man selten so ... Denken Sie auch, Mensch schön, da hab' ich mir wieder E-Mail bekommen oder da gibt's neue Anordnungen.
00:22:51: Die klingen aber, die haben uns aber nett geschrieben.
00:22:53: Das ist so ein Ding Das einfach so ein bisschen aufzuweichen und zu sagen, Mensch Leute.
00:22:57: Toll wäre wenn ihr die Anstellung habt dass die Menschen Spaß haben bei euren Arbeitern aber zumindest versuche als Mindset euch zu verankern das Menschen gerne in die Arbeit gehen.
00:23:07: Wir waren ja gerade in Dublin und da hat der die Tamara Herald Daten auch präsentiert vorgestellt Suizidraten Burner Quoten Lebens Erwartungen bei durchschnittlich achtundfünfzehn Jahren bei der Polizei in den USA Die verschlagen ja den Atem, ist es in Deutschland auch so schlimm?
00:23:30: Oder war das schon irgendwie ein Blick... ...in einen Abgrund der Anlasswoos.
00:23:36: Also zum Glück sind die Daten bei uns nicht so.
00:23:40: Also was man schon sagen muss, das war quasi mein drittes Spezialgebiet, ich habe über dem Bereich Schichtdienst bei der Polizei promoviert und Doktorbeit geschrieben.
00:23:49: Deswegen haben wir sehr stark mit ihm auch Gesundheitsdaten auseinandergesetzt.
00:23:53: Und ja, auch Polizistinnen und Polizisten haben eine extrem hohe Belastung in Deutschland.
00:23:58: Die Untersuchungen zeigen immer so zwanzig Prozent sind so Burnout gefährdet tatsächlich bei allen Untersuchen was wirklich auch vieles vor allem wenn man sich überlegt und das ist jetzt auch im Gegensatz zu USA sind Polizistsinnen und polizisten eine ganz besonders ausgewählte Population weil dir durch ganz viele medizinische Tests müssen überhaupt bis sie da eingestellt werden.
00:24:18: also es ist eigentlich besonders gesunde Population.
00:24:22: besorgniserregend, aber ganz ehrlich wir sind weit weg von den Zahlen die in den USA sind.
00:24:27: Also ich habe ja selber insgesamt acht Wochen Praktiker gemacht in der USA.
00:24:32: das ist dort wirklich ganz anders also sowohl von der Führungskultur her als auch von den Aufgaben und auch von der ständigen Bedrohung mit Schusswaffen Das kann man sich überhaupt nicht vorstellen.
00:24:45: für mich war es ein bisschen Kulturschock in zweierlei Hinsicht.
00:24:49: Zum einen eben, weil du ständig mit Waffen rechnen musst und zum anderen aber trotzdem wie unglaublich professionell die Einheit, mit denen ich unterwegs war da waren also immer die Ansprache mit Sir egal wem du gegenüber hattest.
00:25:04: Also das war schon auf den beiderlei Hintsichten wirklich beeindruckend was ich da erleben dürfte.
00:25:09: Aber wie gesagt zum Glück sind wir davon weit entfernt von diesen Zahlen.
00:25:14: Was sind denn diese Klassiker?
00:25:15: Was sind die wichtigsten Effekte, die wir laut Forschung davon haben wenn ich Positive Leadership über die Organisation oder meine Einheit bringe oder da reinbringe.
00:25:27: Das sind tatsächlich unglaublich viele Effekten.
00:25:29: Ich sage mal für mich persönlich das Wichtigste ist einmal das Thema Krankentrage, die geringer werden, reduziert sind dadurch genauso wie das Burnout-Risiko.
00:25:41: Das ist das eine, weil besser geht es mir im Kern um Menschen.
00:25:44: Und gesund zu sein ist wirklich wichtig und deswegen ist mir das besonders wichtig.
00:25:50: Und das wirkt sich ja auch aus Leistung also auf das was eine Organisation an Output geben kann und steckt ja auch an.
00:25:57: Also Krankheit bedeutet Fehl muss jemand anders auffangen.
00:26:01: Das heißt für mich ist der größte Hebel eigentlich Krankheit und Burnout Risiko und was man aussagen muss Menschen, die ein erhöhtes Burnout-Risiko haben.
00:26:10: Die haben ja auf dem Weg dahin schon was.
00:26:13: Da geht es dann auch zum Beispiel um Bürgerinteraktion.
00:26:15: Also wenn ich halt gereizt bin einfach eine kürzere Zunschung habe das ist nicht gut in unserem Job.
00:26:20: also sind es halt so Dinge, die ich gerade bei der Polizei unbedingt versuchen sollte zu vermeiden.
00:26:25: und letztendlich Unter diesen ganzen Effekten steht für mich so ein Summenstrich und da steht eine Leistung.
00:26:32: Also das, was tatsächlich in der Organisation an Leistungen rausbringt ist einfach signifikant höher.
00:26:39: Und das ist so der Punkt... Wie gesagt ich bin ein großer Freund davon.
00:26:44: mir wird langen dass dem Menschen gut geht aber der Output ist halt einfach deutlich höher.
00:26:49: Wirkliche
00:26:50: Kühe geben wir mich!
00:26:55: Sehr geile Metapher, ja.
00:26:57: Im Endeffekt ist es so.
00:26:58: Genau!
00:26:59: Wie Aristotle schon gesagt hat das Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.
00:27:04: Es ist eigentlich auch nicht so kompliziert und jeder, der sich ein bisschen damit beschäftigt und eben auch sich rein fühlt... Das ist bei mir immer so.
00:27:11: das Wichtigste was ich versuche in meinen Workshops zu machen die Menschen es fühlen zu bekommen.
00:27:15: Das fühlt sich einfach gut an.
00:27:17: du merkst dass es wirkt.
00:27:18: also Genau, es ist kein Esoterik sondern Psychosomatik.
00:27:23: Das wirkt.
00:27:25: zum Thema How Wir haben über das Wort, wir haben über den Y gesprochen.
00:27:30: Inwiefern ist positive Führung und positive Leadership für dich?
00:27:36: Und vielleicht auch in welchem Mischungsverhältnis?
00:27:39: eine Frage von Verhältnissen, von Verhalten und von Haltung.
00:27:44: also keine Ahnung Bezahlungen Dienstpläne Klimaanlagen, Schichtdienst.
00:27:53: Was tue ich?
00:27:54: Wie kommuniziere ich?
00:27:54: wie schreibe ich meine Mails oder Besprechungen?
00:27:58: Was habe ich in meinem Kopf?
00:27:59: Wie blicke ich auf Arbeit und Menschen?
00:28:04: Also für mich Verhältnis ist immer so ein Faktor, den kannst du nur bedingt ändern.
00:28:09: Der ist da!
00:28:10: Das heißt das sind die Rahmenbedingungen, die du eigentlich hast.
00:28:13: Und der wichtigste Punkt, auf dem ich raus möchte egal wie die Rahmenbedingungen sind.
00:28:22: Wenn du nicht positiv führst, dann hast du... Das wird schlimmer!
00:28:26: Genau
00:28:26: das ist schlimmer und deswegen musst du selbst unter schlechtesten oder herausforderndsten Rahmenbedienung versuchen, positiv zu führen also dich auf diese fünf Elemente zu fokussieren und immer wieder deinem Team zu geben weil sich das Führungsverhalten einfach signifikant auf das Erleben dieser Elemente auswirkt.
00:28:49: Und jetzt kommen wir aus meiner Sicht zum Komplexesten, nämlich dem zwischen Verhalten und Haltung.
00:28:55: Was war zuerst immer wieder bei Henne oder Ei?
00:29:00: Meiner Erfahrung nach ist es wesentlich einfacher wenn eine Führungskraft schon diese Grundhaltung hat, wie Magrega Y, also positives Menschenbild, Menschen wollen arbeiten so das ist ideal wenn sie das haben weil dann passen die Permatools perfekt dazu.
00:29:17: Das hat jetzt aber nicht jeder oder hat es vielleicht irgendwann mal abgelegt oder durch irgendwelche Erfahrungen und Glaubenssätze etwas eingeschränkt.
00:29:26: Und da bin ich schon der Überzeugung tatsächlich, dass wenn man's mit ein paar Verhaltensweisen versucht die authentisch sind sollen.
00:29:32: Die müssen sein passen!
00:29:34: wenn man es mit denen versucht und dann wieder erlebt, also Erfolgserleben hat von dem was man tut.
00:29:38: Dass man auch dann seine Haltung wieder ändern kann.
00:29:42: Also das ist meine Überzeugung und so versuche ich das eben unsere Gesetze um reinzubringen.
00:29:50: Auch wenn Bernd Bürger jetzt in Texas beteiligt, dass er eine riesengroße Studie mit allem PIPAPO-Wartekontrollgruppe und so weiter per Malit ist mehr als Wissenschaft, mehr als reine Theorie.
00:30:03: Es ist auch eine Gebrauchsanweisung unsere Landkarte hier für die nächsten paar Minuten.
00:30:10: Wir gehen gleich diese fünf Buchstaben von Permalit durch, damit du dabei nicht verloren gehst, gebe ich dir mal kurz die Landkate und zwar nicht bloß als theoretisches Modell sondern als das was es eigentlich ist eine Gebrauchsanweisung für Führungshandeln.
00:30:27: Perma ursprünglich kommt von Martin Seligmann um beschreibt was Menschen aufblühen
00:30:33: lässt.
00:30:34: Permalit entwickelt von Dr.
00:30:37: Markus Ebener, hatte ich auch hier schon im Podcast dreht die Frage oder erweitert sie ja um hundertachzig Grad, um neunzeig Grad je nachdem.
00:30:45: nicht wie geht es dir sondern was tust du als Führungskraft konkret damit diese fünf Aspekte, diese fünf Dinge bei deinen Leuten entstehen können?
00:30:56: in der Organisation im Team?
00:30:59: Ja und ist gelosen mit dem P für positive Emotionen wie Zuversicht, Gelassenheit, Verbundenheit.
00:31:08: Das E- handelt von Energie und Engagement also die Stärken der Mitarbeitenden zu erkennen anzuerkennen auf die Straße zu bringen.
00:31:16: im Team in der Organisation aber auch im eins zu eins ein gutes Miteinander und füreinander statt immer nur nebeneinander oder gegeneinander.
00:31:26: darum
00:31:27: geht es das zu schaffendes Aufrecht zu erhalten auch wenn's schwierig Keiten gibt, wenn es Konflikte gibt.
00:31:33: Das ist R für Relationships.
00:31:36: Meaning oder Mattering?
00:31:38: Dafür steht das M also Sinn, Sinnhaftigkeit, Bedeutsamkeit, Stiften.
00:31:44: und fünftens schließlich A wie Abfeiern, Abhaken, Applaus oder eigentlich korrekt Erkemplischment.
00:31:54: Legen wir los mit dem P, positive Emotionen.
00:31:56: Ich find's gar nicht immer so leicht damit zu starten weil es manchmal missverstanden wird hatte ich gerade wieder in einem größeren Programm in der ja Finance Welt aber Bernd geht das offenbar anders.
00:32:10: des p sagt er sei sein Lieblingsbuchstabe.
00:32:16: na zum einen weil ich halt einfach dass ist das bin halt ich.
00:32:21: Also bei mir ist das Glas nie halb leer.
00:32:23: Bei mir ist es immer halb voll und wenn's ein bisschen runter geht, dann kaufe ich halt neues Wasser!
00:32:27: Also bin ich... Und es ist aber gleichzeitig auch der schwierigste Faktor wie ich vorhin schon erwähnt hab weil so viele Missverständnisse... Also
00:32:36: wenn du über denen drüber bist
00:32:38: Ja, genau.
00:32:38: Da kommen schon noch ein paar Hügel.
00:32:42: Auf den ersten Blick sind diese ganzen fünf Elemente relativ einfach.
00:32:46: Außer E ist... da muss man tatsächlich schon ein bisschen... also was eine Stärke ist es gar nicht so einfach.
00:32:51: aber wenn man in die Tiefe geht bei den Elementen dann kann man schon richtig viele Tage verbringen mit dem Element.
00:32:56: Das darf man nicht vergessen!
00:32:59: Video sammeln auf einem G-Zwanzig-Gipfel.
00:33:01: Was hat das mit positiven Emotionen zu tun?
00:33:05: Es kommt immer darauf an, was für Videos man sammelt.
00:33:09: Ich bin natürlich auch
00:33:11: auf
00:33:11: deinem Buch an!
00:33:13: Also es muss nicht nur beim g-zwanzi-gipfel sein sondern es war tatsächlich so ein Ding wo ich mein Taktikteam gebeten habe bei dem Kommando immer Videos zusammen wo die Jungs und zwei Damen gut gearbeitet haben.
00:33:26: Also immer ein positiven Beispiel, das haben wir halt ... Und siebe
00:33:28: Verstärkung.
00:33:29: Ja genau!
00:33:29: Dann haben wir die Videos angeguckt und es ist halt schon richtig cool weil wenn du die Videos anguckst und als Chef halt dastehen sagt hey jungs ohne schmarrn echt Respekt wie ihr die Situation gehandhabt habt.
00:33:39: also grad G-Zwanzig-Gipfel kann ich mich immer ein Video erinnern wo wir echt da waren wir über vierzig Stunden schon auf den Beinen mit vier Stunden Schlaf.
00:33:47: dass war echt Wahnsinn.
00:33:48: also und halt ständig im Steinerhagel Und wir mussten nach vorne räumen und die waren so professionell.
00:33:53: Die haben wirklich einen Typen, der sich etwas unangemessen verhalten hat uns gegenüber kein Haar gekrimpt sind aus dem Rum gelaufen obwohl ich konnte fühlen wie sie sie fühlen und sowas einfach so hochprofessionell.
00:34:07: und solche Videos habe ich halt immer gezeigt.
00:34:09: oder eine andere Situation Münchner Marienplatz in der Tumultlage und der Gruppenführer geht auf eine erhöhte Position um Überblick zu haben das dann einfach super koordinieren zu können.
00:34:20: Und wenn du solche Videos sammst und solche zeigst, dann sagst du, ey Jungs, echt großartig gemacht.
00:34:25: Was passiert denn?
00:34:26: Ja was passiert dann genau!
00:34:27: Die wollen all ins Video.
00:34:28: Also die wollen so arbeiten.
00:34:32: Die verstehen.
00:34:33: Ich erkläre ja, was finde ich da gut dran... Was
00:34:37: ist es denn genau?
00:34:37: Ist das stolz?
00:34:40: Oder welchen positiven Emotionen sie sind?
00:34:42: Stolz,
00:34:43: absolut.
00:34:44: Und vielleicht auch ein bisschen Inspiration für die Anwuser.
00:34:46: Da hätte ich gar nicht gedacht in der Situation großartig cool gemacht also auch anderen gegenüber was die leisten und genau weil das trägt ja auch genau diesen Professionalitätsgedanken.
00:35:01: Auf deinem Polo-Shirt steht hinten drauf Ich danke.
00:35:04: also bin ich In der Polizei, in der Polizeiführung heißt was und geht wie.
00:35:13: Heißt tatsächlich sich bedanken für das, was die Menschen tun um einen herum?
00:35:18: Ich kann es ja aus meinem eigenen Erleben sagen ich versuche immer wieder bewusst auch meinen Mitarbeiter... Jetzt aktuell habe ich eine Mitarbeiterin oder eigentlich ist meine Vertreterin ja ein Mitarbeiterin.
00:35:28: nee, meine Vertreterin unglaublich geschätzt und meinem Team regelmäßig auch Danke zu sagen, für das sie tun.
00:35:35: Die Sache ist die ... Du vergisst es halt im Führungsalltag mal leicht!
00:35:39: Weil mei, da prasselt so viel Zeug auf einen ein... Und das ist zum Punkt.
00:35:43: deswegen habe ich mir so Anker gesetzt wo ich halt immer wieder bewusst dran denke den Menschen bei mir im Team danke zu sagen.
00:35:50: Wie schaut so'n Anker aus?
00:35:52: Nein, die Dankzettel tatsächlich der Klassiker.
00:35:55: Das war immer so ein Ding dass sich entwickelt hab genau aus dem Problem heraus.
00:35:59: Im öffentlichen Dienst hast du kein Budget für nichts, also viel.
00:36:03: Aber eben Mitarbeiter Wertschätzung oder Incentives ist irgendwie nicht wirklich ein Budget da.
00:36:08: und dann hab ich mir irgendwann mal gedacht, Mensch, ich mach jetzt einfach so Prostets wo herzlichen Dank draufsteht und irgendwann kam diese Dankzettel raus
00:36:14: Und
00:36:15: die liegen bei mir auf dem Schreibtisch und das is' wirklich mein Anker weil... Da bin ich hier irgendwie im Tunnel grad wieder und guck da drauf hin, ah fuck!
00:36:21: Schon mit der Länge nemer gemacht.
00:36:23: Also jetzt bewusst wahrnehmen heute Wem danke ich?
00:36:27: Und dann gehe ich meistens ins Fach, da gibt es Evolutionsbögen.
00:36:30: Da gucke ich was meine Kolleginnen und Kollegen für Fortbildung gemacht haben und dann schaue ich raus aber das muss immer ... also es muss nichts besonderes sein, aber ich möchte immer... Das ist für mich so wichtig beim Danke sagen wenn ich nur irgendwie gucke die hat ein gutes Ergebnis und schreibe hey danke drauf!
00:36:46: Das ist so inflationäres und nicht tiefes Danke ist nicht wirklich... Gut, sondern tatsächlich.
00:36:54: dann gucke ich
00:36:55: z.B.,
00:36:55: die hat jetzt ... Die Bewertungen des Seminars sind von eins, drei, eins, zwei, eins und ein.
00:37:01: Genau, schau mal, vielen Dank, dass du die Rückmeldung deiner Teilnehmer zu Herzen genommen hast.
00:37:05: Also es muss wirklich konkret sein, irgendwas Konkretes was der Mensch quasi vielleicht einen Verhalten, das ich wahrgenommen hab oder tatsächlich eine Entwicklung, die ich wahr genommen habe.
00:37:15: also nicht nur das Ergebnis, sondern es muss irgendwie auch der Weg dahin, die Anstrengung ist mir immer ganz wichtig.
00:37:22: Und dann, weil das auch so eine Frage ist.
00:37:25: Ist wirklich die Klassiker sprüche dich bei der Pulsämer höher?
00:37:28: Wenn ich mit Dankzettel um die Ecke komme, dann heißt es immer Ja, dann ist mein Lob ja nichts mehr wert.
00:37:32: Das sag' ich mal Nee!
00:37:33: Wenn ihr das Lob so macht Dann wird das immer genug Wert.
00:37:37: und ich verspreche euch Ihr habt in einem Führungsalltag gar nicht so viel Zeit Dass ihr's soviel so lobe raushaut Weil da müsst ihr achtsam sein Das kostet euch Minuten Wett nur einfach ne Sekunde Danke schreiben.
00:37:47: Sondern Ich muss Nachdenken, ich muss vergleichen und ich muss mir einen Text überlegen.
00:37:53: So!
00:37:54: Ich sage auch gerne, ich kenne nicht so viele Leute die gekündigt haben weil sie es nicht mehr ausgehalten haben mit dieser ganzen Anerkennung Wertschätzung Dankbarkeit.
00:38:02: Ich kenne ja nie anderen.
00:38:04: oder kennst du die, die irgendwie davonlaufen bei sich sagen hör
00:38:07: auf?
00:38:08: Nein!
00:38:08: Und was soll ich dir etwas sagen, was so schön ist?
00:38:12: Du kriegst es auch so... Geiles Feedback.
00:38:15: und das wirklich, was mich so überrascht hat.
00:38:17: Wir haben externe Kollegen... der in Lehrgang bei uns hält und er hat Top-Bewertung.
00:38:22: Und dem habe ich einfach mal eine E-Mail geschrieben, hab gesagt hey das ist echt großartig was du hier reißt ja?
00:38:28: Du kriegst so tolle... Der ist quasi nicht hauptamtlich Lehrer oder Fortbildner.
00:38:33: Du kriegs't so tolle Bewertungen!
00:38:36: Also aus der E-mail die ihr geschrieben habt man rausgelesen wie tief in das Gürtel.
00:38:40: So einen Lob hat er noch nie bekommen, der ist auch schon weit über Fuchzig.
00:38:46: Das sind Dinge, wo du denkst, krass.
00:38:48: Wie du mit so einem kleinen Ding Dinge bewegen kannst.
00:38:51: Das ist unglaublich schön!
00:38:57: Apropos Bewertung... Wenn Du den Podcast fördern willst, bewerte ihn.
00:39:02: Rück Sternchen raus auf Spotify, Apple oder sonstwo.
00:39:06: Abonnier ihn, teile ihn mit anderen und gib auch gerne Rückmeldungen wie es dir gefällt dass wir wieder auf eine Folge pro Monat gewechselt haben dafür länger.
00:39:15: das war nämlich immer wieder der Wunsch von euch, einigen von euch.
00:39:19: Am breiter gesprochen natürlich die Frage wo kannst du heute ein Stück Wertschätzung, Anerkennung, Spenden oder auch Gelassenheit und Klarheit fördern?
00:39:28: gehört nämlich alles dazu zu diesem P?
00:39:33: Ich habe übrigens nicht zum ersten Mal mit jemandem aus dem Bereich Sicherheit gesprochen.
00:39:38: den Bereich finde ich So wichtig und so spannend, dass ich sogar selbst eine kleine Studie darüber gemacht habe über Positive Leadership im Schweizer Militär.
00:39:48: Ich durfte sie neulich bei der European Conference on Positive Psychology in Dublin vorstellen!
00:39:56: Ja und hier meinem Podcast findet ihr auch in alphabetischer Reihenfolge genannt Gespräche mit Lisa Dullnick, österreichische Kriminalpolizistin Dr.
00:40:07: Nadine Eggy Manzanetti eben von der Militärakademie in der Schweiz und Thorsten Krückemeier, Polizeipräsident im Mittelhessen.
00:40:18: Ich finde das wie gesagt spannend weil wenn in diesem Bereich positive Leadership funktioniert
00:40:25: dann
00:40:25: glaube ich... gehen in vielen anderen Bereichen vielleicht auch schnell mal die Ausreden aus, warum das ausgerechnet da nicht funktionieren könnte.
00:40:33: Also von dem her wenn es euch interessiert alle links zu diesen früheren Podcast-Episoden in den Show notes zurück ins hier und heute und jetzt zurück zu Bern.
00:40:44: zu Dr.
00:40:44: Bernd Bürgern nachdem wir das P durchgearbeitet haben wollte ich von ihm wissen wie wir denn nun weiter reiten.
00:40:52: durch Permalit
00:40:54: Herr E, immer durch ein Polizist.
00:40:56: Ich brauch Struktur her, verstehe?
00:40:57: Okay
00:40:58: du brauchst Struktur, also Wort!
00:41:00: Heißt und geht wie und geht nicht her Dr.
00:41:02: Burger.
00:41:04: Bitte erklären Sie das.
00:41:05: Sie haben drei Minuten Zeit vielleicht auch vier.
00:41:07: Passt... Also bei E ist ja der große Erhalteffekt immer den Unterschied zwischen Kompetenzen und Stärken.
00:41:14: Das war ja auch das was mich da völlig geflasht hat.
00:41:16: Es war mir nicht so bewusst eben was eine Kompetenz ist Was, was man kann?
00:41:20: Was kann man erlernen.
00:41:21: und eine Stärke ist das, was es in der Energie gibt.
00:41:24: Idealerweise treffen die beiden zusammen.
00:41:26: Wenn sie zusammentreffen, dann spricht ... Es
00:41:28: ist eine Stärkung, die hilfreich ist zum Beispiel als Kommandoführer.
00:41:31: und was wäre eine Kompetenz, die Hilfreich isst als Kommandoführerin?
00:41:35: Entscheidungsfreude sind Stärke.
00:41:37: Also mir gibts Energie, Entscheidungen zu treffen weil... Das ist ein Main-Business.
00:41:41: ja!
00:41:42: Wenn's stinkt Kracht und raucht musst du entscheiden was uns brennt.
00:41:46: Genau.
00:41:48: Und Kompetenz wäre es zum Beispiel, Strukturen zu schaffen.
00:41:50: also ich weiß wie strukturiere.
00:41:53: Kompetenz ist es.
00:41:54: Wie mache ich Funksprache?
00:41:55: Also wie spreche ich meine Einheiten an damit die möglichst zügig das was bei mir im Kopf ist umsetzen können?
00:42:02: Genau, das ist so der ... Und wenn beides zusammenkommt idealerweise, dann spricht man von authentisch Exzellenz.
00:42:09: Also da weiß ich nicht ob ich das wäre?
00:42:12: Da musst du jetzt meine Mitarbeiterin fragen aber ... Ich
00:42:14: hab einen Verdacht, was sie sagen würden, aber gut!
00:42:17: Zumindest habe ich mich so gefühlt... Dann stehst du da im Eins, also denkst du ja auch BAM!
00:42:22: Also da stehst Du um G-Zwanzigipfel und dir fliegen die Steine um die Ohren und du denkst aber trotzdem läuft.
00:42:30: Verstehen wir nicht falsch, das klingt jetzt ein bisschen verrückt.
00:42:32: Wenn man sagt so was wie ein G-twanzig-Gipfel macht einem Spaß oder gibt er eine Energie?
00:42:36: Weil das ja eigentlich... Was ist, womit ich es sein will?
00:42:37: aber Es ist tatsächlich so dass es eine Energie gibt weil dafür trainiert man.
00:42:42: Das sind die Dinge.
00:42:43: wenn deine Stärke, Entscheidungsfreude und die Kompetenzen, die ihr lernt hast zusammenkommen dann gibt selbst so ein verrücktes eigenes Die Energie auch wenn es brutale Auswirkungen hat.
00:42:55: Das was da passiert verarbeitest du also.
00:42:56: in der Situation bist du handlungsfähig Aber die Rechnung kommt danach, das darf man auch nicht vergessen.
00:43:03: Das heißt also ich mache einen Stärkentest mit meinen Leuten dann schaue ich worauf habt ihr Lust und dann setze ich sie so ein von Montag bis Freitag oder Sonntag wo Sie Ihre Stärken haben, wo die Energie hingeht... Auch bei der Polizei auch überall.
00:43:21: Das wäre ideal!
00:43:22: Wenn es so klappen würde wär's Wahnsinn.
00:43:25: Übrigens, das sind auch so Sprüche die dann immer kommen.
00:43:27: Das geht hier nicht und ja es gibt ja richtig Berufsfelder, das nennt sich Jobcrafting.
00:43:32: also zu gucken ich sage jetzt mal ganz platt dass der hinter auf den Eimer passt.
00:43:35: Also das wäre der Idealzustand weil auch dann als vorgesetzter ich wenig tun muss Weil der Mensch aufblöde in dem was er tut und Vollgas gibt So wie ich hoffe dass ich jetzt in meinem jetzigen Job bin die Freiräume, das zu tun.
00:43:50: Menschen vorzubilden und da gehe ich ab wie Schmitz Katze.
00:43:53: Da brauche ich niemand der mich antreibt.
00:43:54: Aber wie machst du das?
00:43:55: Als Kommando-Chef, als Kommandoführer, dass du deine Leute stärkenorientiert einsetzt in einem Rahmen von dem ich mal annehme, dass er ziemlich vorgegeben ist
00:44:04: Ja, aber pass auf, beim Kommandos ist es sehr spezialisiert.
00:44:10: Da kann man tatsächlich noch mehr Möglichkeiten.
00:44:12: Lass uns mal so ein wirklich praktisches Polizeiberspiel nehmen, nämlich Streife fahren.
00:44:17: Weil das ist ja eigentlich der Klassiker, da sagt man was ist?
00:44:20: Der muss halt alles Hand haben wo angerufen wird.
00:44:23: Ein Mensch ruft um Hilfe und dann komme ich hin.
00:44:26: Aber genau da geht das auch und genau das ist sogar sehr wichtig.
00:44:31: Es gibt zum Beispiel Menschen, die haben eine unglaubliche Stärke.
00:44:37: Zum Beispiel Liebe ist Stärke, das klingt verrückt aber Liebe bedeutet dass du gerne in Resonanz gehst mit Menschen und die zum Beispiel im Einsatz wo es echt schwierig ist einfach dann eher das Sprechen übernehmen sollten und ihre Stärke der Ausleben während der andere der das zum Beispiel gar nicht hat und vielleicht eher Genauigkeit als Kompetenz hat dann vielleicht lieber den Fall schreibt
00:44:55: oder den Verbandskasten untersucht.
00:44:58: Ja, oder so!
00:44:59: Oder das Ticket schreibt wie auch immer und deswegen man darf es nicht immer so denken ja das geht bei uns eh nicht.
00:45:04: Ja doch wenn wir müssen als erstes damit mal beschäftigen was haben die Menschen überhaupt für stärken?
00:45:10: Und wenn ich das weiß dann kann ich gucken wie funktioniert es.
00:45:14: und was auch klar ist Es geht nicht immer weil wenn jetzt nur zwei mit der Stärkegenauigkeit unterwegs sind denen die Stärke Liebe gerade fehlt Die müssen den Einsatz genauso machen, das hilft nichts.
00:45:25: Dann kostet sie unglaublich viel Energie weil die ganz viele ihre Kompetenzen brauchen müssen, weil man erlernt es ja bei der Polizei
00:45:33: Wir sind beim R wie Relationships.
00:45:38: Du schlägst vor als einen der vielen tollen Hecks die du versammelst und von denen ich überzeugt bin dass ihr nicht bloß in der Polizei Spannend sind sich anzuschauen Den Advokatos Diaboli Ja, teilen.
00:45:52: Genitiv.
00:45:54: Heißt was?
00:45:54: Geht wie ... Bringt was!
00:45:57: Das bringt eine aktive Kritikkultur und zwar geht es quasi darum, dass mal grad wenn man in Besprechungen immer so einer Meinung ist oder es ist immer ganz gefährlich gerade bei der Polizei oder Bundeswehr oder allen hier Feuerwehr, THW wir haben alle irgendwo Schulterklappen oder Insignien wo man erkennt wo du in der Nahrungskette stehst und da ist dann oft die Gefahr das man sich dieser Meinung Unterordnet.
00:46:20: Ja,
00:46:20: weil Herr Kommandoführer sehe ich genauso wie Sie, Herr Kommadoführer.
00:46:24: Genau und es gibt nichts Schlimmeres!
00:46:26: Also meine eigene Meinung kenne ich schon.
00:46:29: Ich brauche keine Papageien, die mir nachquatschen sollen.
00:46:31: Ich brauch Menschen, die bereit sind, mir auch Kritik gegenüber zu geben oder der Sache gegenüber völlig wurscht.
00:46:38: Und Advokatos Diabolismus, wenn man quasi einem die Rolle gibt und sagt was auf heute in der Besprechung das ist wirklich deine Rolle alles kritisch zu hinterfragen Thema, die vorgehensweise mich völlig wurscht.
00:46:49: Du bist heute derjenige, der bewusst diese Rolle hat.
00:46:53: Wichtig ist, dass man die auch mal durchwander lässt und nicht nur mehr der eine ist.
00:46:57: Das M steht für dich?
00:47:00: Sinn erleben, Sinn Stiftung, Sinn geben.
00:47:04: Und das so tatsächlich ... Der vermeintlich einfachste Punkt bei der Polizei aber eben doch net, weil ich möchte zwei Aspekte rennen bringen.
00:47:15: Der eine ist Und das kenne ich nur aus meinen Generationen Z-Vorträgen, weil ich da mal eben auch draufkomme mit den Menschen.
00:47:20: Purpose ist für junge Generation ganz wichtig.
00:47:23: und dann kam immer so die Antwort der, was will der Bürger mit seinem Purpose da?
00:47:27: Der ist bei uns ja klar, wir gewählessen nicht die Sicherheit!
00:47:31: Dann habe ich so die Frage gestellt, ja aber... Was unterscheidet uns von der Polizei in Nordkorea oder Russland?
00:47:37: Wäre der gleiche Purpose?
00:47:39: Ich fühle mich da als irgendwie nicht so abgeholt von dem Unternehmenszweck und deswegen hab' ich für mich dann irgendwann Den ein bisschen weiter Entwicklung sagt, hey unser Unternehmenszweck ist doch eigentlich dass wir in Anker der Demokratie sind.
00:47:52: Und das sind wir indem wir Sicherheit gewährleisten aber auch nicht mehr Freiheit ermöglichen wie wir transparent handeln.
00:47:57: jetzt wird so eine bissel die Geschichte raus und dann kann ich nämlich auch erklären es gab ja in der Vergangenheit auch im Chat-Skandale Dann kann ich ihm immer genauer erklären warum das ein Unterschied ist ob der Nachbar von einem Kollegen irgendeiner WhatsApp Gruppe irgendwelche Bildchen teilt Oder ob es eine Kollegin oder ein Kollege entbildchen teilt, weil wir einen anderen Anspruch haben an ihn oder sie.
00:48:17: Und das ist so der Punkt und dann wird eine Geschichte daraus.
00:48:21: Der Einaspekt und der zweite Aspekt ist dass wir auch intern durchaus manchmal den Sinn von Veränderungsprozessen noch besser erklären können.
00:48:33: Die klassische Unternehmenskommunikation in jeder Behörde ist eigentlich, dass man halt ein Schreibeschreiben macht.
00:48:38: also da steht dann drum warum irgendwie was wann wie geändert wird
00:48:42: und wer dafür zuständig ist so ungefähr?
00:48:44: So
00:48:44: und das hat wie gesagt auch eine absolute Behördensprache.
00:48:49: Und dann wird vielleicht noch ne Internetseite gemacht und da muss man sich auch überlegen ah wer hat Zeit das alles zu lesen und fühlt man sich von dieser Sprache so richtig abgeholt?
00:48:59: Das ist der Punkt, wenn man sich so anguckt wie viel Wirkungsinnstiftung haben in dem was Menschen danach umsetzen.
00:49:06: Ich sage einfach bitte versucht halt bei manchen Dingen wie zum Beispiel wenn wir an Schichtmodellen rumbauen es gibt nichts kritisches etwas mehr Aufregungen und möglichen Widerstand hervorhofft wieder ein Schicht Modell umzubauen versuch da die Menschen persönlich mitzunehmen also ideerweise persönlich aber zumindest mit Videos indem man Sinn erklärt warum machen wir das jetzt gerade?
00:49:26: Was ist die Herausforderung?
00:49:28: Auch den Prozess erklärt.
00:49:29: Wir wollen dich nicht überfordern, wir müssen uns selber schlau machen und solche Dinge, dass wir einfach auch darauf mehr Wert legen.
00:49:36: Und man kann eben Sinn nicht mit einem behördlichen Schreiben anordnen, sondern nur muss die Menschen mitnehmen.
00:49:46: Das A steht für
00:49:48: Erkcomplishment, Erfolgserleben, Erfolge erlebbar machen
00:49:52: bei der Polizei
00:49:53: unbedingt, unbedingt... Weißt du warum?
00:49:56: Weil wir Das Verbrechen schläft nicht nur, es hört auch nicht auf.
00:50:02: Du nimmst hier den Hühnerdieb A fest und B geht schon wieder weiter den nicht bewusst machst, oder wenn wir uns nicht bewusst machen was wir denn eigentlich so erreichen dann ist es halt wieder hamster am hamsterrad.
00:50:15: Oder ich habe da in meinem vortrag eine treppe weil das hat mich daran erinnert wir waren auf der devils trapper in norwegen.
00:50:22: Da hat irgendein verrückter dreizehntausend stufen irgendwie in die pamper geschleppt und wir haben gedacht wie latschen die hoch?
00:50:28: Und wir sind da hoch gegangen und ich guck halt nur noch vorne meine family so vor mit ihm Noch hunderte Treppen, aber wenn du halt einfach mal stehen bleibst und dich mal umdreh ist.
00:50:41: Und diese unglaubliche Landschaft genießt, wo fuck wie weit sind wir eigentlich schon gekommen?
00:50:46: Also nicht nach oben schauen
00:50:48: sondern
00:50:49: eben auch nach unten war hab ich schon geschafft.
00:50:50: Voll voll!
00:50:52: Und das ist so der Aspekt.
00:50:54: mit solchen Bildern versuche ich immer gleich ins Erleben die Menschen in unser Leben zu bringen dass du auch merkst was macht es mit mir persönlich wenn ich das bewusst wahrnehme.
00:51:03: Und genau deswegen ist es super wichtig und da habe ich übrigens auch ein Ding, was sich von dir hat tatsächlich.
00:51:09: Was sie richtig, richtig großartig finden.
00:51:11: Das ist so ein richtig guter Merksatz.
00:51:13: zu jedem Tudu gehört einen.
00:51:14: Tada!
00:51:19: Genau das sind die Dinge.
00:51:21: Ich muss einfach mal wahrnehmen, was wir geschafft haben.
00:51:24: Das ist für mich ganz wichtig.
00:51:26: Ich muss als Führungskraft mir selber auch immer bewusst machen, weil gerade das Führungskraft verfliegt dein Tag irgendwie wie im Überschaltflug.
00:51:33: Auch da ist es wichtig mit es deutlich zu machen aber eben auch ganz bewusst den Menschen für dich Verantwortung trage.
00:51:39: Immer wieder mal die dabei zu unterstützen bis bewusst zu machen indem ich in Rückmeldungen gebe und da möchte man ja glauben dass es schwierig bei der Polizei.
00:51:48: aber ich habe mittlerweile so eine coole Sammlung von richtig tollen Dingen, wie man Accomplishment in der Polizei machen kann.
00:51:56: Wo muss einfach auch noch mal lebbar machen?
00:51:59: Meine Tochter Radl zum Bahnhof fährt nach München und schließt ihr Radl angeblich ab.
00:52:07: Angeblich an keine Ahnung kommt zurück Fahrrad weg.
00:52:14: ich war irgendwie unterwegs und habe zu ihr gesagt bitte geh zur Polizei und melde dass dein Radl weg ist.
00:52:23: Sie ist zur Polizei gegangen und hat das gemeldet.
00:52:28: Dann hat sie gesagt, Papa ich ... die waren so nett zu mir!
00:52:33: Die waren so freundlich, die haben das aufgenommen usw.
00:52:35: Und sie haben gesagt irgendwie ja wir schauen und wenn sie es dann doch finden sollten oder so drei Tage später taucht das Radel irgendwo anders wieder auf.
00:52:44: Also es hat tatsächlich sich jemand, keine Ahnung geliehen genau?
00:52:50: Und dann hab' ich dem Inspektionsleiter geschrieben, also erstens nehmt den Fall raus.
00:52:57: Zweitens wollte ich noch mal sagen, ich war nicht dabei aber meine Tochter ist so freundlich behandelt worden von euch und dass ein fünfzehnjähriges Mädel sozusagen sich gut behandelt fühlt bei der Polizeieinspektion und nicht verlacht wird wegen einem blöden Radeltiebstahl.
00:53:14: das finde ich super und das wünsche ich auch irgendwie dem Mädel in den Staat irgendwie vertraut und so weiter und sofort.
00:53:21: Also bitte greifen Sie sich die Kollegin oder den Kollegen, der das aufgenommen hat und herzlichen Gruß und vielen Dank dafür!
00:53:29: Und dann schrieb er zurück zwei drei Tage später freut uns schön dass es gerade wieder da ist.
00:53:34: wir haben uns den Kollegen zu Bus genommen und haben das entsprechend
00:53:38: auch
00:53:38: belobigt.
00:53:39: Also fand ich super, dass er das dann auch weitergetragen hat.
00:53:45: Und das ist zu der Punkt, also ich kenne den.
00:53:47: Das ist ein super feiner Kerl und das muss man auch mal sehen.
00:53:52: Die Kolleginnen und Kollegen die draußen Streife fahren, die erst Arbeit machen, das ist aus meiner Sicht wirklich... die machen so tolle Arbeiten.
00:53:59: da gibt es so wirklich unglaublich viele engagierte und liebe Kollegen und deswegen ist es so schön, also deswegen auch danke an dich dass du das gemacht hast weil das ist ja auch nicht selbstverständlich.
00:54:10: normalerweise schreibt man ja eh wenn man sich über was aufregt.
00:54:13: Das ist auch so eine Kulturfrage.
00:54:15: Deswegen danke, dass du es gemacht hast und richtig cool.
00:54:17: Und das freut auch die Kollegen einfach noch mal die Bestätigung zu haben, dass sie großartige Arbeit machen.
00:54:22: also von daher...
00:54:23: Mich hat's ja vor allem gefreut, dass nochmal was zurückkam von ihm und dieser kleine Samen halt offenbar irgendwie auf einen guten Boden gefallen ist.
00:54:35: Ja Wissenschaft heißt ja auch immer Es ist nicht alles fertig, es ist vieles vorläufig, es gibt Hypothesen.
00:54:42: Und eine Hypothese, die mich immer umtreibt und die ich häufig diskutiere in Workshops.
00:54:48: In Einzelcoachings nach Keynotes ist dann dieses Permamodell am Ende der Geschichte.
00:54:55: Es wird ja auch weiter diskutiert in der Forschung.
00:54:58: oder wäre nicht zusätzlich zu diesen bestehenden fünf Eine sechste Dimension wichtig?
00:55:04: V wie Vitalität oder H wie Health Gesundheit Ein Verweis auf ein spannendes Buch.
00:55:10: Genau dazu packe ich in die Show-Nords!
00:55:13: Ja, ich habe auch schon Martin Seligmann selbst den Schöpfer des Permakonzepts und dem letzten Endes Gründerfate der Positiven Psychologie auf Konferenzen über genau diese Frage sprechen hören.
00:55:27: und in höheren Folgen dieses Podcasts berichte ich etwa über die Reifeisen Schweiz oder über die MIBA in Österreich von Organisationen, die eben auch bewusst mit Herma V. arbeiten?
00:55:40: Was heißt das denn für Führung, Meetinghygiene, Erreichbarkeitsregeln, Pausenkultur, Urlaubskultur, Arbeitsmengensteuerung Vorbildverhalten zu alledem?
00:55:52: Das sind aus meiner Sicht beziehungsweise zum Teil natürlich auch Organisationsthemen, aber keine Privatthemen.
00:55:59: die sind messbar trainierbar.
00:56:01: Die haben direkten Einfluss auf Leistung und Leidenschaft und Motivation der Mitarbeitenden.
00:56:08: Außerdem finde ich das Ja, BGM Arbeitsschutzgefährdungsbeurteilung, psychischer Belastung, Krankenstandsdaten in Unternehmen ja etablierte Anker häufig sind mit eigenem Budget und eigener Zuständigkeit.
00:56:23: Und eine V-Dimension oder HW Health würde per Malit eben auch für Gesundheitsabteilungen gleich greifbar machen statt das als reines PE Thema zu positionieren und abzuschieben.
00:56:39: glaube ich und mache die Erfahrung, dass durch die Entgrenzung von Arbeit.
00:56:44: Durch Teams und Zoom und Co sowohl die Chancen von positiver Einflussnahmedurchführung auf die mitarbeitenden Gesundheit als auch die Risikofaktoren wirklich gestiegen sind.
00:56:56: in den letzten Jahren müssten wir also nicht darüber nachdenken das V oder das H in Permalit noch mit reinzunehmen.
00:57:03: Das wollte ich von Bernd wissen.
00:57:09: Ich würde jetzt per Mal Lied sagen, das Klassische ist ja eigentlich Verhalten.
00:57:14: Da würde ich sagen da ist was helles anbelangt eine extrem hohe Urzusammenhang mit positiven Emotionen.
00:57:21: Also ein Chef der nachts um zwei noch Mails schreibt er wirkt von seinem Verhalten her nicht positiv.
00:57:29: Und deswegen ist die Frage, ob man da jetzt noch Health als eigene Komponente bräuchte so zwingend.
00:57:35: also weil der Zusammenhang so stark ist.
00:57:37: wo ich es tatsächlich sehr sehr stark sehe ist Ich arbeite ja schon seit länger auf einem Konzept wo's eher darum geht wie Führungskräfte selber in der Kraft bleiben, um das alles zu schaffen.
00:57:47: Weil ich kann ja nur diese fünf Buchstaben ausgeben wenn ich selber in meiner Mitte bin, wenn ich noch Reserven habe.
00:57:54: Wenn ich selber wie im Flieger Sauerstoff hab.
00:57:57: ohne die Sauerstoffsmaske kann ich anderen nicht helfen und da finde ich Health absolut relevant.
00:58:04: Da ist es für mich ein unendlich wichtiger Punkt.
00:58:06: In des nach außen gegebenen Verhalten weiß ich nicht ob man eine extra Säule bräuchte, was das Verhalten haben will.
00:58:13: Aber für mich selber ja und da kommen wir jetzt wieder zum Impliziten wenn ich als Führungskraft auf meine eigene Gesundheit schaue und Gesundheit ist mehr als gesund sein sondern es ist ein Verhalten dahin für mich selbst also Schlaf Regeneration Essen Dienst Sport Ja genau deswegen war mir das schon immer wichtig da absurdes Vorbild zu sein.
00:58:31: Also für allen dem für mich Selbst und dieses zumindest nach Außen Wirken und Vorbildrolle ist es für mich essentiell
00:58:40: Deine größte Stärke.
00:58:44: Also bis vorgestern glaube ich, hätte ich dir noch meine fünf Signaturstärken aus dem Viertest gesagt.
00:58:54: Die aber alle damit da rein spielt.
00:58:55: irgendwie weil ich bin mit meiner Frau drüber unterhalten und das ist quasi Ehrlichkeit, Kreativität, Liebe zum Lernen, Liebe so.
00:59:03: deswegen mache unglaublich viel.
00:59:05: aber sie hat gesagt hey ja das sind schon alles so Dinge.
00:59:07: aber was bei dir eigentlich ganz krass ist du machst einfach Sachen.
00:59:11: Also es ist tatsächlich mit wirklich erst seit gestern, wo wir drüber geredet haben oder vorgestern.
00:59:17: Ist mir das so deutlich geworden?
00:59:19: Dass das vielleicht auch eben mit der geschichtlichen Vorherzählung von meiner Sozialisation als Kommandoführer als Führungskraft Entscheidungen treffen zu müssen.
00:59:26: Ich bin risikofreudig und ich treffe Entscheidungen.
00:59:28: also während anderen noch fünf mal überlegen soll ich das jetzt machen?
00:59:32: soll ich dieses Projekt angehen?
00:59:33: mach mal dies da habe ich mir mit meinen Tustärken irgendwie schon einen kleinen Plan gemacht und dann mache ich einfach Dann wird gemacht.
00:59:40: Also ich bringe wie dieses Buch oder solche verrückten Dinge, wie hier.
00:59:45: Auf die Straße?
00:59:46: Auf die Strasse!
00:59:46: Einfach tun einfach auch.
00:59:48: Failfast ist so mein Motto.
00:59:51: Dein wichtigster Erfolg?
00:59:54: Positive Leadership in die Polizei gebracht zu haben uns.
00:59:58: Auch meine eigene tatsächlich... Das war jetzt gar nicht so ein Button-up Prozess tatsächlich gewesen.
01:00:04: So dass wir das bei uns verankern und ausbilden.
01:00:07: Da bin ich unglaublich stolz drauf.
01:00:09: aber auch andere Polizei.
01:00:10: Ich durfte den Hessen das von den Behördenleitern vorstellen, pitchen und dann haben die Doro abgestimmt.
01:00:14: Die haben es eingeführt.
01:00:16: Ich darf auch andere Polizei dabei unterstützen.
01:00:18: Und das macht mich tatsächlich echt stolz.
01:00:20: Das ist schon etwas Cooles.
01:00:22: Das gab's vorher nicht so.
01:00:25: Womit willst du in Erinnerung bleiben?
01:00:28: Wir haben eben über das Thema Endlichkeit gesprochen.
01:00:32: Selbst du trotz Dienstsport bist wahrscheinlich auch endlich ... Was soll man mal über den Dr.
01:00:39: Berndt-Bürger oder über den Bürgi Oder über den Bernd.
01:00:43: Genau, dass er ein netter Mensch war.
01:00:49: Bin ich zuversichtlich?
01:00:52: Vielen Dank!
01:00:53: Total gerne
01:00:56: Ein Anpacker, ein Macher, ein Losleger.
01:01:02: Ich weiß nicht wie es euch geht aber so empfinde ich Bernd als jemand der bei der Polizei positive Leadership voranbringt Und auch voran denkt über vieles nachdenkt, aber die Dinge dabei nicht zerdenkt.
01:01:15: Sondern einfach auch mal macht schon ein sehr inspirierender Mensch dieser Dr.
01:01:20: Bernd Bürger oder?
01:01:21: Wie gesagt so ging's mir, so ging es uns!
01:01:24: Was nimmst du was nehmt ihr mit aus dieser Folge?
01:01:27: schreibts in die Kommentare auf Spotify, schreibt's auf LinkedIn oder per Mail.
01:01:32: Danke dafür.
01:01:34: Apropos Danke, vielen Dank an dich.
01:01:36: Lieber Dr.
01:01:37: Bernd Burger, dass du dir die Zeit genommen hast so viel mit uns teilst und vielen dank dir liebes großartiges Team-Liebe Marion lieber Christoph für Redaktion, Produktionen Perfektion Inspiration ja natürlich vor allem auch danke dir danke euch da draußen fürs zuhören fürs mit dabei sein bis zum nächsten mal bei positiv führen ciao servus Bye bye.
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